Erstellt am 21. Juni 2016, 05:25

„Platsch“ und weg. Markus Habeler versenkte seine Gold-Träume bei den Nationalen Offenen auf heimischer Anlage im Wasser. Es hätte der ganz große Auftritt von Markus Habeler sein sollen. Das Highlight einer jungen, steilen Karriere.

Bitter. Für Markus Habeler war der Sieg zum Greifen nahe.  |  NOEN, Hauke

Der gebürtige Neudörfler startete als einer der heißesten Kandidaten in die diesjährigen nationalen offenen Meisterschaften. Und das auch noch auf heimischem Grün: Denn dieses Top-Event wurde am vergangenen Wochenende quasi in seinem Wohnzimmer, dem Golfclub Föhrenwald, ausgetragen. Und lange lag auch der Heimsieg des Publikumsfavoriten in der Luft. Mit einer unglaublichen sechs unter Par-Runde legte er einen absoluten Traumstart hin – Platzrekord im Föhrenwald für einen Amateur.

Doch der Startschuss war auch schon das Glanzlicht – vom Score her. Bei seiner Samstagsrunde gelang Habeler auf der Zehn ein Hole-in-one. 165 Meter mit einem Siebener-Eisen, ein Schlag für die Föhrenwald Club-Chronik. Doch am letzten Tag gab Habeler die Führung aus der Hand. Und als er dann am letzten Loch noch einmal volles Risiko gehen wollte, machte ihm die Kugel einen Strich durch die Rechnung, landete nicht am Green – sondern im Wasser. „Platsch! Aus ist‘s“, zitterte Mutter Sigrid Habeler zwischen den Zuschauern mit ihrem Sohnemann mit.

Bei den Damen verpasste die Gloggnitzer Golf-Hoffnung Lena Schilowsky in ihrem Heimatclub den Cut.