Erstellt am 26. Januar 2016, 05:13

Prein ist Geschichte. Für das Sport-Natur-Camp des ASVÖ in Reichenau wird es keine Zukunft geben. Das Gebäude soll verkauft werden.

Horst Kullnig  |  NOEN, Foto: privat
Der Standort in Prein/Rax des Allgemeinen Sportverbandes Österreich (ASVÖ) wird bald Geschichte sein. Der gemeinnützige Verband möchte das zum Teil renovierte Gebäude verkaufen.
Vor nicht allzu langer Zeit lud die damalige Präsidentin Karin Traunau nach Prein an der Rax. Grund dafür war die Eröffnung des sanierten Sport-Natur-Camps. An die 532.000 Euro wurden damals in das Gebäude investiert. Das war nur einer von vielen Gründen, warum Karin Traunau jetzt nicht mehr an der Spitze des ASVÖ steht. Nach ihr nahm wieder Ehrenpräsident Horst Kullnig die Zügel in die Hand.

Er kritisiert die Sanierungsmaßnahmen, die am Natur-Camp durchgeführt worden sind. „Das ist im letzten Eck von Niederösterreich. Keiner von unseren Leuten wollte dorthin“, legt der derzeitige ASVÖ-Präsident die Karten auf den Tisch. Darum bleibt dem gemeinnützigen Verband nur noch ein Ausweg: Der Verkauf. Doch eines weiß Kullnig bereits jetzt: „Geschäft können wir damit sicher keines machen.“

Hinzu kommt, dass es von Seiten der Baubehörde noch bestimmte Auflagen gibt, die der Verband erfüllen sollte. „Wir haben beschlossen, dass wir in dieses Gebäude kein Geld stecken. Das hat uns schon zu viel gekostet. Wenn man die Auflagen kostenlos erfüllen kann, dann ist das kein Problem für uns“, erklärt der ASVÖ-Präsident, Horst Kullnig, gegenüber der NÖN.
Wenn die Auflagen jedoch nicht erfüllt werden, wird es fraglich sein, ob das Gebäude je einen neuen Käufer finden wird. „Wir müssen jetzt einfach mal abwarten“, meint Kullnig.