Erstellt am 08. November 2015, 21:14

von Tanja Barta

Saisonziel ist erreicht. Nachdem die Judoka des JC Wimpassing in der 1. Bundesliga im "Final Four" sind, wollen sie auch den Einzug ins große Finale schaffen.

 |  NOEN, CJW

Leicht hatten es die Burschen des JC Wimpassing Sparkasse in ihrer letzten Bundesligaheimrunde nicht unbedingt. Die Gegner gingen nämlich mit Top-Judoka, darunter auch zwei Legionäre aus Ungarn und zwei Sportler aus Tschetschenien, auf die Matte.

Zu Beginn gab es zwischen den Wimpassingern und ihren Konkurrenten aus Wels ausgeglichene Kämpfe. Lukas Reiter (-66 kg), Patrick Ganslmayer (-81 kg) und das Schwergewicht Daniel Natea holten die Punkte für die Violetten. Dennoch waren die Wimpassinger in der Pause mit 3:4 knapp im Rückstand. Doch das trübte den Kampfgeist der Bezirksjudoka noch lange nicht.

Das Beste kommt zum Schluss

Cheftrainer Adi Zeltner änderte die geplante Aufstellung für die kommenden Kämpfe. Abermals konnte Lukas Reiter den Gegner aus Wels schlagen und einen Punkt für seine Mannschaft holen. Auch Johnny Schmid (-81 kg) konnten siegen. Dann stand jedoch einer der wichtigsten Kämpfe an. Der Judoka des JC Wimpassing, David Klammert (-91 kg), trat gegen den ungarischen Vize-Weltmeister auf die Matte. Obwohl hier eigentlich die Gäste favorisiert wurden, kam am Ende alles anders. Klammert setzte sich mit einer taktischen Meisterleistung und einem abschließenden Wurf durch und holte einen der entscheidendsten Punkte für den JC Wimpassing. Um noch ein Unentschieden zu erzielen, musste noch ein Punkt her. Diesen holte Andi Mruk (+100).