Erstellt am 14. Juni 2016, 05:55

von Tanja Barta

Sekundenkrimi um den zweiten Platz. Beim Ötscher-Ultra-Marathon konnte Evelyne Lachner voll angreifen und sogar eine Medaille holen.

Stark. Innerhalb von zwei Tagen lief die Würflacherin 70 Kilometer und 3.000 Höhenmeter.  |  NOEN, Foto: zVg

Nach einer kurzen Pause Evelyne Lachner wieder zurück. Zuletzt war die fitte Würflacherin beim Ötscher-Ultra-Marathon am Start.

Am ersten Tag galt es 50 Kilometer und 2.000 Höhenmeter zu bewältigen, am zweiten waren es dann „nur“ noch 20 Kilometer und 1.000 Höhenmeter. Lachner stellte sich den extremen Läufen. „Dieses Mal wollte ich nicht auf Sicherheit laufen, sondern etwas riskieren, machte daher Tempo“, so die sportliche Würflacherin. Die ersten 30 Kilometer konnte die Bezirksläuferin gut hinter sich bringen. „Ich konnte immer wieder Teilnehmer überholen – darunter auch drei Damen“, freut sich Lachner.

Danach kam die schwierigste Passage, der Ötschergräben. Hier hatte Lachner eine kurze Schrecksekunde: „Ich spürte Krämpfe in den Beinen. Gott sei Dank sind die während des Laufens vergangen.“ Schlussendlich erreichte sie das Ziel als dritte Dame und gewann ihre Altersklasse.

Auch am zweiten Tag wollte es Evelyne Lachner noch einmal wissen. Doch die Bedingungen machten es der Würflacherin nicht gerade leicht. „Es war nass, und die Strecken waren rutschig“, so die Läuferin. Dennoch wollte sie angreifen. Am Ende trennten sie lediglich 51 Sekunden von der Zweitplatzierten. In der Gesamtwertung konnte sie jedoch den Sieg ihrer Altersklasse verbuchen. Ehemann Josef Lachner erreichte Platz sechs (M60).