Erstellt am 24. Oktober 2015, 21:42

Semmering-Basistunnel: Für den Ernstfall gerüstet. „Gase im Schacht, mehrere Verletzte im Berg“ – so lautete das Übungsszenario für eine groß angelegte Notfallübung auf der Baustelle des Semmering-Basistunnels im Fröschnitzgraben. Dabei übten ÖBB, Baufirma, Feuerwehr, Rotes Kreuz und Polizei ihr Zusammenspiel für den Ernstfall.

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Im Fröschnitzgraben entstehen aktuell die beiden 400 m tiefen Schächte, von denen ausgehend der Tunnel in Richtung Gloggnitz und Mürzzuschlag gegraben wird. Aus rund 200 m Tiefe musste das Rettungsteam bewusstlose Mineure unter anderem aus dem Schacht bergen – so die Annahme.

Der Schacht konnte aufgrund der angenommenen Gasentwicklung nur mit Atemschutzgeräten befahren werden.

Um die Abläufe zu präzisieren, spielten die rund 60 Beteiligten bei der Großübung die gesamte Rettungskette durch: Von der Meldung über die Koordination, bis zur eigentlichen Rettung aus dem Schacht und der Notversorgung. 

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