Erstellt am 05. Januar 2016, 05:03

von Tanja Barta

Skisportler können endlich durchstarten. Nach einem ungewöhnlich warmen Winter können die Bezirksskifahrer wieder auf ihren Heimpisten trainieren.

In Mariensee sind alle Schneekanonen im Einsatz. Hier startet in wenigen Tagen der Schilowsky-Kindercup.  |  NOEN, Foto: privat
„Stangentraining war bis jetzt noch keines möglich“, so Ernst Heissenberger, Ski-Alpin-Sektionsleiter vom USC Mariensee. Bis jetzt mussten die Skisportler immer nach Stuhleck fahren, doch das hat – dank dem Wetterumschwung – ein Ende.

Die Bedingungen für ein richtiges Training waren für die Bezirksskisportler nicht gerade ideal. „Wir haben nur bestimmte Übungen mit ihnen machen können. Stangen konnten wir keine in den Schnee bohren. Dafür ist einfach zu wenig da“, so der Sektionsleiter. Aber nicht nur in der Buckligen Welt musste man mit dem Schneemangel kämpfen. Ebenfalls betroffen vom untypischen Wetter waren die Skiläufer des WSV Semmering.

„Einige von unseren Läufern gehen in Skischulen; und dort sind sie auch gut versorgt. Die haben dann natürlich auf dem Gletscher trainieren können“, berichtet der Präsident des WSV, Franz Steiner. Doch am Semmering selbst war kein Schneetraining möglich. „Da haben wir dann einfach ein paar Trockenübungen gemacht“, erzählt Steiner weiter. Doch ideal war das nicht gerade für die kommende Saison. „Training ist immer wichtig. Es wird wahrscheinlich einen Aufholbedarf bei einigen Läufern geben“, meint Steiner weiter.

Doch jetzt kann nicht nur auf den Gletschern, sondern auch wieder auf den heimischen Pisten trainiert werden. „Bei uns geht’s jetzt recht gut“, freut sich Steiner. Auch in Mariensee laufen die Schneekanonen auf Hochtouren. Hier werden bald der Schilowsky-Kindercup und der Novomtic-Masterscup ausgetragen.