Erstellt am 12. Dezember 2017, 03:00

von Tanja Barta

Sektionsleiter starb mit nur 53 Jahren. Er war ein Mensch, der andere motivieren konnte, gute Stimmung machte und sich für andere einsetzte. Christian Wagner verstarb vor wenigen Tagen mit nur 53 Jahren.

Traurig. Christian Wagner, Sektionsleiter des ATSV Ternitz Tennis und glühender Lehrer am BORG Wiener Neustadt, verstarb mit 53 Jahren.  |  ATSV

Er war Herz und Seele des ATSV Ternitz, Sektion Tennis. Vor wenigen Tagen ist der Leiter des Vereins, Christian Wagner, völlig unerwartet gestorben. Innerhalb des Vereins hinterlässt er „einen Krater, den sicherlich niemand füllen kann.“

Hat für seinen Verein immer alles gegeben

„Seit Jahrzehnten hat er immens viel Kraft, Arbeit und Ideen in unsere Sektion gesteckt, hat zuerst als Jugendwart und dann als Sektionsleiter unglaublich viel erreicht, gearbeitet und weitergebracht“, können die Vereinsmitglieder noch immer nicht fassen, dass Christian Wagner nicht mehr unter ihnen ist.

Für sie werde sein Lachen in der Kantine weiterhallen und sein Schreien weiterhin über der Anlage liegen. „Wir wünschen dir, lieber Christian, dass du dort, wo du nun bist, am Strand liegen und den Wellen lauschen kannst sowie den roten Tennissand weiterhin fühlen wirst. Wir vermissen dich schmerzlich“, so die Vereinsmitglieder.

Neben seiner Liebe zum Tennis war der 53-Jährige auch leidenschaftlicher Lehrer am Bundesoberstufenrealgymnasium (BORG) Wiener Neustadt. Einer von seinen Kollegen war unter anderem auch Grünbachs Bürgermeister Peter Steinwender. Ihn hat vor allem auch der Sport mit Christian Wagner verbunden. „Er war ein Lehrer, wie er im Buche steht. Er hat gewusst, wie er seine Schüler richtig fördern kann“, erinnert sich Steinwender zurück.

Ein Lehrer mit Leib und Seele

Er war nicht nur bei seinen Kollegen extrem beliebt, sondern auch bei den Schülern und deren Eltern. „Er wusste einfach, wie er die Kids auf den richtigen Weg bringt und für gewisse Dinge begeistern kann“, so Steinwender weiter. Unterrichtet hat Christian Wagner in den Fächern Sport, Religion und Sportkunde. „Er war vom Fachlichen her sicher der beste Mann an der Schule“, so der BORG-Lehrer. Er habe ihn als Kollege immer sehr geschätzt und gemocht.

Das Begräbnis findet am 16. Dezember um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Johann statt.