Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:33

von Franz Amschl

Vollnhofer ersetzt Prenner in Aspang. Paukenschlag beim SC Aspang: Heli Prenner muss im Winter seinen Posten räumen, Christian Vollnhofer beerbt ihn.

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Nach nicht ganz einem Jahr ist die Zeit für Heli Prenner beim SC Aspang bereits wieder abgelaufen. Er wurde im vorigen Frühjahr, als der SC Aspang Gefahr lief, wieder den Weg in die Zweitklassigkeit antreten zu müssen, installiert und meisterte schlussendlich das Saisonziel Klassenerhalt als Neunter souverän. Auch heuer lief es für die Aspanger durchaus zufriedenstellend. Mit 19 Punkten rangiert man auf dem achten Platz und hat sich zu den Abstiegsplätzen einen Punktepolster erarbeitet. Dennoch hatten die Verantwortlichen des SC Aspang für die sportliche Zukunft des Vereins andere Pläne.

„Heli Prenner war mit seiner Erfahrung genau der richtige Mann, den wir in dieser Situation gebraucht haben. Er hat seine Aufgabe erfüllt, die Klasse souverän gehalten. Wir möchten uns für seinen Einsatz und seine hervorragende Arbeit bedanken“, fand Sektionsleiter Alois Gamperl lobende Worte für Prenner. „Die Überlegungen innerhalb des Vorstands reichen aber dahingehend, mit einem jungen Trainer langfristig etwas aufzubauen. Da Christian Vollnhofer im Herbst frei wurde, hat sich die Gelegenheit ergeben, und wir haben sie genutzt“, so Gamperl weiter.

Christian Vollnhofer ist ein junger, aufstrebender Trainer, der zuletzt in Wiesmath tätig war. Voriges Jahr konnte er die Vizemeisterschaft einfahren, heuer wurde der SK Wiesmath als Titelfavorit gehandelt, scheiterte aber an der Erwartungshaltung. Nach einem verkorksten Saisonstart musste Christian Vollnhofer nach der zehnten Runde den Hut nehmen. Nur wenige Wochen später heuert er nun beim SC Aspang an: „Der SC Aspang ist an mich herangetreten und hat sich sehr um mich bemüht. Ausschlaggebend war die Tatsache, dass man hier auch langfristig etwas aufbauen möchte“, so der neue Coach über seine neue Aufgabe.

Die Ziele für das Frühjahr sind klar definiert. „In erster Linie geht es darum, im Kampf gegen den Abstieg so schnell wie möglich Punkte zu sammeln. In der 1. Klasse geht es sehr eng zu. In weiterer Folge wollen wir eine schlagkräftige Truppe für das kommende Jahr aufbauen und im Sommer dann die Ziele neu definieren“, so Vollnhofer.