Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:33

von Tanja Barta

Wimpassinger auf dem dritten Platz. Es war knapp, sehr knapp. Schließlich mussten sich die Judoka im Kampf um den Finaleinzug in der Bundesliga geschlagen geben.

Kampfgeist. Mike Zeltner und seine Vereinskollegen haben beim Kampf um den Finaleinzug alles gegeben.  |  NOEN, Fidler

1.500 Personen waren bei einem der wohl spannendsten Judo-Begegnungen in diesem Jahr dabei. In Gmunden fanden die Final Four der 1. Bundesliga statt. Ein Team, das um den Einzug kämpfte, war der JC Wimpassing Sparkasse.

„Die Burschen dürfen sich nichts vorwerfen“, so Trainer Adi Zeltner. Die Wimpassinger Judoka mussten nämlich gegen de JU Raiffeisen Flachgau antreten. Keine leichte Truppe für die Bezirkssportler. „Die waren schon mehrmals Meister“, berichtet Zeltner weiter. Im ersten Durchgang war eines der Aushängeschilder, Lukas Reiter, am Start. Er brachte den Wimpassingern mit einem Ipponsieg über den Flachgauer Nico Hoffmann nach knapp einer Minute einen Punkt. Weiters trennten sich Michael Zeltner (JC Wimpassing) und Bernhard Mayr nach einer überaus spannenden Partie mit einem Unentschieden. Danach mussten die Wimpassinger ein paar Niederlagen hinnehmen. Kurz vor dem Ende des ersten Durchgangs startete Daniel Natea noch einmal richtig durch. Er holte gegen das Schwergewicht Michael Korrel den zweiten Punkt für die Wimpassinger.

„Sie sind erst vor zwei Jahren in diese Liga eingestiegen. Da ist diese Leistung wirklich beachtlich!“ Adi Zeltner über die Leistung der Judoka in Gmunden

Im zweiten Durchgang konnten die Bezirksjudoka dann richtig durchstarten. Lukas Reiter holte den dritten Punkt für die Wimpassinger. Gleich danach ging Markus Pausch für den Bezirksverein auf die Matte. Er konnte Bernhard Mayr mit einem Ura-Nage besiegen und einen weiteren Punkt holen. Zu diesem Zeitpunkt stand es für den JC Wimpassing 4:5. „Der Finaleinzug wäre drinnen gewesen“, so Zeltner. Doch diesen Schritt schafften sie dann doch nicht. Mit einer knappen Niederlage von 7:6 mussten sich die Wimpassinger geschlagen geben und belegten somit den dritten Platz in der Bundesliga.

„Sie haben das wirklich gut gemacht“, zeigt sich der Cheftrainer zufrieden.