Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:02

von Tanja Barta

Wöckl am Weg zur nationalen Turnelite. Die junge Turnerin des ATSV Ternitz hat in den letzten Jahren beweisen können, dass viel Potenzial in ihr steckt.

Aufstrebend. Isabell Wöckl glänzt mit ihrer Leistung in den letzten Monaten immer mehr.  |  NOEN, Foto: Hamersak
„Es ist ein undankbarer Sport“ – so fasst Ines Hamersak, Trainerin das ATSV Ternitz, den Sport Kunstturnen zusammen. Wie bei allen anderen Sportarten steht das Training an oberster Stelle. Doch in diesem Fall ist dieses ganz besonders intensiv.

„Die Mädchen trainieren teilweise sechs Tage in der Woche“, erzählt Hamersak. Eine von den fleißigen Turnerinnen ist Isabel Wöckl. Das Nachwuchstalent konnte bereits letzte Woche mit einem zweiten Platz bei den Österreichischen Meisterschaften aufhorchen lassen. Wöckl erzählte der NÖN, wie sie zu diesem Sport gekommen ist: „Meine Mutter war schon Turnerin. Im Alter von fünf Jahren habe ich dann das erste Mal beim ATSV schnuppern dürfen.“

In den letzten Jahren konnte die Nachwuchssportlerin auch schon einige Erfolge verbuchen. Wöckl wurde schon mehrmals Landes- und Bundesmeisterin, war bei vielen internationalen Wettkämpfen mit am Start und stand 2014 bei den Staatsmeisterschaften an dritter Stelle. Auf die Frage, ob sie vor einem Wettbewerb nervös wäre, antwortete Isabell Wöckl: „Ein bisschen nervös bin ich immer, besonders vor dem Balken. Aber wenn man dann an der Reihe ist, konzentriert man sich so auf sich selbst und seine Übungen, dass man das gut überwinden kann.“

Für die Zukunft will das Nachwuchstalent mehr an ihren jetzigen Übungen arbeiten: „Ich will da noch ein bisschen mehr rausholen. Außerdem gibt es auch noch ein paar Elemente, die ich gerne in meine Übungen einbauen möchte.“