Erstellt am 14. September 2015, 10:37

von Alexander Wastl

Admira ist der Leader. Nach acht Runden stehen die Südstädter an der Tabellenspitze. Die Europa-League bleibt Tabuthema.

Issiako Quedraogo (WAC), Stephan Zwierschitz (Admira) im Spiel der Fußball tipico Bundesliga, zwischen FC Admira Wacker Mösdling und RZ Pellets WAC am Samstag, 12. September 2015 in Maria Enzersdorf.  |  NOEN, HANS PUNZ (APA)

Das Märchen von den totgeglaubten Admiranern, die Österreichs höchste Spielklasse durcheinanderwirbeln, nimmt seinen Fortlauf. „Eine Mischung aus Qualität und Glück“, erklärt Trainer Oliver Lederer den unfassbaren Erfolgslauf seiner Mannschaft. Da die Austria (1:1 gegen Ried) und Rapid (0:2 gegen Altach) patzten, sind die Mödlinger am Gipfel angekommen. „Eine schöne Momentaufnahme, wenn wir nach 28 Runden noch immer dort oben sind, können wir über Platzierungsziele sprechen“, bleibt Lederer am Boden.

Entwicklung steht im Vordergrund

Für das Admira-Trainerteam steht nämlich nach wie vor die Entwicklung im Vordergrund. „Und da gibt es noch einiges zu verbessern, speziell im Positionsspiel“, weiß Lederer. Kommende Runde kommt es nun zum unerwarteten Spitzenspiel gegen Rekordmeister Rapid. Die Rollen sieht Lederer unabhängig von der Tabellensituation klar verteilt: „Wir bleiben realistisch, sind der Außenseiter.“

Dass Rapid die letzten zwei Meisterschaftsspiele verlor, sieht Lederer eher als Nachteil: „Dort kommen gerade Weckrufe von allen Seiten, gegen uns werden sie sicher anders auftreten.“