Erstellt am 12. November 2015, 15:57

von Michael Salzer

„Beim Rückspiel wird alles anders“. Die Waldviertler kassierten in Amriswil die erste Niederlage in der laufenden Saison, wollen am Dienstag in Zwettl zurückschlagen.

Michal Peciakowski  |  NOEN

2. Runde, Hinspiel, Amriswil - Waldviertel 3:1: Nach fünf Spielen in Österreich ist die Union Raiffeisen Waldviertel ungeschlagener Tabellenführer, hat am Montag in Amstetten erstmals einen Satz abgegeben. Die erste Saison-Niederlage folgte 48 Stunden später (acht davon im Teambus) auf der internationalen Bühne, genauer gesagt beim Hinspiel der zweiten Runde im CEV Challenge Cup in Amriswil. 

Der Schweizer Spitzenklub entschied die Sätze eins, drei und vier klar für sich. Die Waldviertler holten nur 17, 18 und 16 Zähler, setzten sich aber im zweiten Set mit 25:20 durch.

Überragender Topscorer des Abends war Sebastien Steigmeier, Diagonalangreifer von Volley Amriswil, mit spektakulären Serviceserien und einer mächtigen Erfolgsquote von 75 Prozent im Angriff, in Summe machte er 31 Punkte.
 
„Beim Rückspiel in Zwettl wird alles anders“, versprach Michal Peciakowski im NÖN-Gespräch – der Kapitän und Aufspieler hatte einst vor seinem Wechsel von Graz ins Waldviertel ein Probetraining in Amriswil absolviert. „Das Netz war so engmaschig, das man fast nicht durchschauen konnte. Und die Halle war niedrig, etwa sieben Meter hoch. Immer wenn Steigmeier – ein intelligenter und physisch extrem starker Angreifer – durchgezogen hat, sind unsere Blocks an der Decke gelandet.“

Die logische Lehre für das Rückspiel am Dienstag (17.11., 19 Uhr) in der Stadthalle Zwettl? Peciakowski: „Wir müssen alles unternehmen, damit die Schweizer nicht ihr gewohntes Spiel mit bzw. über Steigmeier aufziehen können. Dann ist alles offen.“