Erstellt am 10. November 2015, 10:22

von NÖN Redaktion

"Misses Volleyball" zur Funktionärin des Jahres gewählt. Die Bundessportorganisation ehrte Silvia Atteneder, Obfrau der Waldviertler Volleyballer.

NÖ Sportunion-Vizepräsident Werner Siegl, Präsident Raimund Hager, Top-Funktionärin Silvia Atteneder, ÖFB-Teamchef Marcel Koller (von der BSO zum Sportbotschafter 2015 ernannt), Sportunion-Österreich-Präsident Hartwig Löger und Landesgeschäftsführer Markus Skorsch (v. l.).  |  NOEN, Franz Atteneder

Alles begann mit Hobby-Volleyball im rauen Waldviertler Hochland. 40 Jahre später wurde die 65-jährige Arbesbacherin im Rahmen der Cristall Gala im Wiener Haus der Lotterien, von der Österreichischen Bundes-Sportorganisation (BSO) zur Top-Funktionärin des Jahres 2015 gekürt.

„Ich sehe es als Belohnung für die Plage und Mühe in den letzten Jahren, und zwar für den gesamten Verein und seine Funktionäre“, strahlte Silvia Atteneder nach Überreichung der Kristall-Trophäe. „Jeder hat in seinem Bereich hervorragende Arbeit geleistet. Gemeinsam haben wir die Union Raiffeisen Waldviertel, quasi aus dem Nichts einer Randsportart, zum Spitzenverein entwickelt. Mittlerweile haben wir eine große Nachwuchs-Abteilung. Und wir haben es in langwierigen und zähen Verhandlungen geschafft, die Politiker zu überzeugen, kriegen jetzt endlich unsere adäquate Halle in Zwettl.“

Der wichtigste Leitsatz von Silvia Atten-eder lautet: „Kinder suchen und brauchen Idole.“ Dazu erklärt sie: „Es ist nicht schwer, Kinder zum Sport zu bringen. Sehr wohl aber, sie bei der Stange zu halten. Dazu braucht es die richtigen Persönlichkeiten.“ Und: „Frauen wird es nicht leicht gemacht, in Männer-Domänen wie dem Sport-Funktionärswesen weiterzukommen. Dabei täten hier weibliche Werte gut.“-ms-