Erstellt am 13. März 2016, 08:20

von Michael Salzer

Das Halbfinale ist nicht mehr weit weg. Die Waldviertler nützten beim Start in die Playoffs die Chance zur Revanche, bezwangen die wackeren Ennser in vier Sätzen.

 |  NOEN, Michael Salzer

WALDVIERTEL - SUPERVOLLEY OÖ 3:1. Die Zwettler haben mit dem Heimsieg zum Playoff-Start die früheren Machtverhältnisse mit dem langjährigen AVL-Rivalen wieder hergestellt – allerdings erst nach zwei zähen, abwechslungsreichen und spannenden Stunden.

Was war der große Unterschied zur 0:3-Heimpleite gegen die Ennser knapp vor Weihnachten? „It was the serve and our unforced errors“, stellte Jeff Schmitz – der amerikanische Aufspieler ist einer von fünf Supervolley-Athleten mit Waldviertel-Vergangenheit – fest. „Es lag eindeutig am Service“, bestätigte URW-Statistiker Martin Dirlinger. „Wir haben konstant gut serviert, haben nur im zweiten Satz deutlich nachgelassen.“ Diese Phase, aber auch das nötige Spielglück, nützten die verbissen um jeden Ball kämpfenden Oberösterreicher prompt zum Satzausgleich (20:25).

Doch dann waren wieder die Waldviertler am Zug, agierten in allen Bereichen um das gewisse Etwas stärker. Letztlich war es der junge Topscorer David Michel, der das Match mit einem wuchtigen Angriff und seinem 18. Punkt abschloss. Ebenfalls in Topform: Rudi Boff und Tibor Filo mit jeweils 14 Zählern.

Schon am kommenden Mittwoch (19 Uhr) folgt der zweite Teil der Viertelfinal-Serie in Enns. Gewinnen die Waldviertler in beliebiger Höhe, gehören sie zu den besten vier Teams in Österreich - und treffen im Halbfinale auf Hypo Tirol. Schaffen die Oberösterreicher den Heimsieg, so treffen sich die Kontrahenten am folgenden Samstag (19 Uhr) erneut in der Stadthalle Zwettl…