Erstellt am 11. September 2015, 18:27

Diese Läufer wollen gewinnen!. Internationale und heimische Spitzenläufer führen das Feld der rund 10.000 Teilnehmer beim diesjährigen WACHAUmarathon an. Vor allem bei den Damen könnte ein neuer Streckenrekord im Halbmarathon aufgestellt werden.

Die Rekordzeit von Vorjahressieger Daniel Kinjua-Wanjiru wird heuer zum ersten Mal gejagt.  |  NOEN, Foto: zVg
Im Fokus der Spitzenzeiten steht neuerlich die Halbmarathondistanz. 2014 wurde hier bei den Männern auch ein neuer Streckenrekord aufgestellt, den heuer einige andere Läufer im Visier haben. Unter ihnen der Kenianer John Lotiang. Der Läufer vom Team runfast aus London, der mit einer ausgezeichneten Trainingsleistung aus Kenia anreist, hat das Ziel, unter einer Stunde zu bleiben.

In der gleichen Liga läuft Benard Kiplangat Bett, ebenfalls aus Kenia. Im Vorjahr Zweiter in der Wachau, hat Bett heuer seine Bestleistung auf 1:00,43 verbessert und möchte am 13. September um den Sieg mitlaufen. Verhindern will das Robert Langat vom volare Sports Team, der bereits mehrfach in der Wachau am Stockerl stand und auch mit einer Zeit von 1:01,26 aus 2012 den Streckenrekord hielt.

Für die richtige „Pace“ wird Peter Emase sorgen. Der Kenianer hat in diesem Jahr bereits den Halbmarathon in Bukarest für sich entschieden und wird die Spitzenläufer bis Kilometer 15 führen. Der Läufer ließ allerdings auch anfragen, ob er das Rennen beenden darf.

Bei den Damen wird das wohl jemals stärkste Teilnehmerfeld an der Startlinie stehen. Angeführt von Flomena Chepchirchir vom volare Sports Team, die eine Bestleistung von 1:08,06 zu Buche stehen hat, werden noch die beiden Kenianerinnen Polline Wanjiku und vor allem Viola Jelagat um die Bestzeit mitlaufen. Letztere hat ihre Bestzeit in Prag auf 1:09,56 gedrückt.

Österreicherinnen ebenfalls gut drauf

Spannend wird es von österreichischer Seite vor allem beim Damen Halbmarathon. Auf der Startliste steht die heimische Halbmarathon-Rekordhalterin Andrea Mayr (1:11,34) vom SVS Leichtathletik und die Top-Nachwuchsläuferin Anita Baierl vom TUS Kremsmünster, die heuer in Berlin den Halbmarathon in 1:13,23 absolvierte.

Beide Läuferinnen stehen in Vorbereitung auf den Marathon in Frankfurt und sehen den „Halben“ in der Wachau als perfekten Test zur Formüberprüfung. „Für beide geht es darum, das Limit für Rio zu erbringen, daher versprechen wir uns ein tolles Rennen“, so Michael Buchleitner. Bei den Herren hingegen ist aufgrund der Halbmarathon-Meisterschaften bei „Kärnten läuft“, die drei Wochen vor dem WACHAUma-
rathon  stattfanden,  mit keinem heimischen Spitzenteilnehmer zu rechnen.

Zahlreiche Neuerungen bei diesjährigem Event

Doch nicht nur den Läufern, sondern vor allem der breiten Masse, soll beim diesjährigen WACHAUmarathon einiges geboten werden. Eines der Highlights ist das personalisierte Teilnehmervideo powered by Sportland.Niederösterreich und Niederösterreich Tourismus. „Für mich als, unter anderem, Technologie-Landesrätin ist diese Erneuerung natürlich eine tolle Sache“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav bei der Pressekonferenz als Startschuss für die heiße Phase des diesjährigen WACHAUmarathons. „Zum ersten Mal müssen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auch darauf achten, geschminkt über die Strecke zu laufen“, scherzte die Landesrätin.

Ebenfalls neu ist das Aufwärmen vor Beginn des Halbmarathons. Alamande Belfor und seine Kollegen der Aktion Europa bewegt anlässlich „20 Jahre Österreich in der EU“ werden die Teilnehmer mit einem dynamischen Warm-up-Programm auf den Lauf vorbereiten.

Eine weitere Erneuerung im Vergleich zu 2014 ist die geänderte Streckenführung des Viertelmarathons. Die geänderte Streckenführung samt verlegtem Startort (Achleiten anstatt Dürnstein) hat auch mit der Sicherheit der Läufer zu tun, erklärt Michael Buchleitner: „Der erste Kilometer des Viertelmarathons ist schmal und es gibt wenig Platz. Damit es nicht zu Problemen kommt, haben wir uns entschlossen, die Strecke zu ändern.“ Fest steht auf jeden Fall: Auch heuer wird der WACHAUmarathon für jeden Teilnehmer ein schönes Erlebnis!

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