Erstellt am 04. Juli 2016, 16:14

Podestplätze für Diethart und Stefan Huber . Die beiden FIS-Cups in Villach am Wochenende brachte für die ÖSV-Skispringer insgesamt drei Podestplätze und zwei komplett unterschiedliche Wettkämpfe. In der Alpenarena stand Österreich mit einem Großaufgebot von 20 Athleten am Start.

Thomas Diethart und Stefan Huber neben Sieger Sebastian Colloredo  |  Kotlaba/ ÖSV

Am Samstag hatte die Wettkampfleitung unter Ex-Skispringer Werner Rathmayr bei starkem Wind und heißen Temperaturen, alle Hände voll zu tun, um die insgesamt 135 Damen und Herren sicher über die Schanze zu bringen. Einen sehr positiven Ausgang nahm der Wettkampf für Thomas Diethart, der sich hinter dem Japaner Yuken Iwasa den zweiten Platz sicherte. Neben dem Niederösterreicher sprangen mit Janni Reisenauer (10./ S), Philipp Haagen (17./ ST), Max Schmalnauer (21./ OÖ), Felix Greber (23./ V) und Thomas Lackner (26./ T) fünf weitere Österreicher ins Finale. Bei den Damen wurde Claudia Purker (S) als Zwölfte beste ÖSV-Athletin.

Am Sonntag ging der Wettkampf dann bei strömendem Regen, aber wesentlich einfacheren Windverhältnissen in Szene. Thomas Diethart kam mit den neuen Bedingungen erneut sehr gut zurecht und sprang wieder auf den zweiten Rang. Neben Sieger Sebastian Colloredo (ITA), gelang mit dem Salzburger Stefan Huber einem weiteren Österreicher ein Podestplatz. Das ÖSV-Team konnte sich mit neun Athleten in den besten 30 auch quantitativ verbessern.

"Vertrauen kehrt immer mehr zurück"

Neben den beiden Stockerlplätzen waren dies Simon Greiderer (8./ T), Janni Reisenauer (9./ S), Thomas Lackner (16./ T), Martin Diess (22./ S), Lucas Schaffer (25./ ST), Mika Schwann (26./ K) und Markus Rupitsch (30./ K). Bei den Damen platzierte sich Julia Huber (ST) als Neunte, Claudia Purker (S) wurde Zehnte und die Nordische Kombiniererin Timna Moser sprang auf Platz 20.

Thomas Diethart: "Ich bin glücklich, dass mir trotz schwieriger Umstände zwei so konstante und gute Wettkämpfe gelungen sind. Nach meinem schweren Sturz zum Saisonende, hatte ich auch im Mai noch einen Trainingssturz zu verdauen. Schön langsam kommt das Vertrauen immer mehr zurück und ich kann meine Sprünge nun wieder mit der nötigen Konsequenz durchziehen. Schon der interne Vergleich hat mich zuletzt positiv gestimmt. Nun hoffe ich auf einen erfolgreichen und verletzungsfreien Sommer."