Erstellt am 22. Dezember 2015, 00:18

von Fritz Hauke

Fünf Trümpfe für den großen Poker. Der Vorstand des SC Wiener Neustadt hat ein neues Gesicht - Primärziel bleibt die Lizenz.

Neu in Neustadt. Thomas Puchegger, Dietmar Messner, Katja Putzenlechner, Hans Reinisch wurden gemeinsam mit Alfred Ötsch in den Vorstand gewählt.  |  NOEN, Foto: SCWN/Welte

Zuversicht, Optimismus. Der neue Vorstand des SC Wiener Neustadt strahlt Positivismus aus. „Die Lizenz bleibt das unmittelbare Ziel“, gibt Alfred Ötsch die Richtung vor. Ötsch ist der Einzige, der vom alten Vorstand übrig geblieben ist.

Der Ex-Manager von AUA und Siemens sitzt an der Seite von den lokalen Unternehmern Dietmar Messner, Katja Putzenlechner, Thomas Puchegger sowie dem „Global Player“ Hans Reinisch. International top vernetzt soll Reinisch seine Kontakte jetzt für den SC Wiener Neustadt nutzen.

Das wird auch nötig sein: Die aktuelle Saison ist ausfinanziert, für die folgende Spielzeit fehlen rund eine Million Euro. „Wir sind zuversichtlich, dass wir es schaffen“, lässt sich Ötsch nicht einschüchtern. Langfristige Ziele: „Bürgermeister Klaus Schneeberger hat uns ein Stadion zugesagt. Damit rechnen wir fix. Weiters werden wird eine strategische Weichenstellung erfolgen, um den Profifußball in Wiener Neustadt nachhaltig abzusichern.“

Und der Ex-Vorstand? Manfred Putzenlechner wird wohl auch seine anderen Funktionen im Verein wie die Sportliche Leitung der Amateure zurücklegen, Robert Schwarzmann und Joe Wöber ziehen sich zurück. Ralph Spritzendorfer bleibt als Mitarbeiter erhalten.