Erstellt am 17. November 2015, 05:38

von Wolfgang Wallner, Fritz Hauke und Alexander Wastl

St. Pölten ist nah dran wie noch nie. Erstmals seit dem Wiederaufstieg mischt der SKN voll mit im Titelkampf der Ersten Liga.

Rückkehrer. Michael Ambichl ist beim SKN wieder dabei.  |  NOEN, zvg

Schlusslicht FAC wartet noch – und die krisengeschüttelte Salzburger Austria. Mit sechs Punkten aus den letzten beiden Herbstrunden wäre der SKN St. Pölten mehr als nur dabei im Titelkampf der Sky Go Ersten Liga. So gut im Rennen ums Bundesliga-Ticket waren die Landeshauptstädter seit ihrer Rückkehr in den Profibereich noch nie.

Zwei Siege im Herbstfinale „sind Pflicht, die erwartet jeder von uns“, kennt Trainer Karl Daxbacher die Vorgabe, warnt aber zugleich seine Kicker. „Zu gewinnen gibt’s da nichts. Und wenn du verlierst, bist der Depp der Nation.“ Vier Pflichtspielsiege in Serie nähren allerdings das St. Pöltner Selbstvertrauen.

Spiel, das man sich nicht anschauen konnte

Dennoch: „Die Aufgaben gegen den FAC und Salzburg werden um keinen Deut’ leichter“, weiß SKN-Urgestein Michael Ambichl, dass Pflichtsiege oft die schwersten sind. Der Mittelfeldmann steht nach abgesessener Gelbsperre wieder zur Verfügung. „Das war ein Spiel, das man sich nicht anschauen konnte“, erinnert sich Martin Grasegger an den Sieg mit „Hängen und Würgen“ beim FAC zurück.

Der SC Wr. Neustadt gastiert am Freitag bei Tabellenführer Innsbruck, die Woche darauf geht es wieder in den Westen – und zwar zu Austria Lustenau. „Zwei spannende und schwierige Aufgaben“, weiß Kreissl. Am vergangenen Wochenende bekamen die Spieler frei – Heimaturlaub bei der Familie. „Es geht gegen Ende der Saison darum, erhaltend zu arbeiten und zu trainieren“, will Kreissl seine Truppe noch einmal mobilisieren.

Monschein vor Admira-Engagement

In Kürze am Transfermarkt zuschlagen wird wohl die Admira. Regionalliga-Goalgetter Christoph Monschein soll von Ebreichsdorf in die Südstadt wechseln. Trainer Oliver Lederer plant bereits fix mit dem 23-jährigen Spätstarter.