Erstellt am 19. Januar 2016, 05:13

von Wolfgang Wallner

Höhenflug in Flachau. Die Göstlingerin Katharina Gallhuber (18) fuhr in der Heimat von Hermann Maier zu bestem Weltcupresultat.

 |  NOEN, Erich Spiess

Der Jubel in Flachau galt der NÖ-Newcomerin. „Die Menge treibt dich an“, schildert Katharina Gallhuber. Und die 18-Jährige ließ sich treiben – zum besten Weltcupergebnis ihrer Karriere.

Mit der hohen Startnummer 47 qualifizierte sich die Göstlingerin als 16. für den zweiten Lauf. Und schob sich dort so weit nach vor wie noch nie. Rang elf im Slalom ist ein echtes Highlight für Gallhuber. In Santa Caterina war die Niederösterreicherin auf Platz 18 gefahren. „Ich hatte mir Vollgas vorgenommen. Dass das dann so aufgeht, ist megacool“, sagt die NÖ-Skihoffnung, deren Vorbild „natürlich“ Kathrin Zettel ist. Es könnte auch David Alaba sein. Schließlich hat Gallhuber selbst im Göstlinger Nachwuchs gekickt, powert sich auch heute noch gerne am Fußballfeld aus.

Der Mitterbacher Marc Digruber fuhr am Sonntag in Wengen „wieder wichtige Weltcup-Punkte ein“. Als 30. „rutschte“ der Niederösterreicher ganz knapp in den zweiten Durchgang.

Dort erwischte er auf der Lauberhornstrecke bei diffuser Sicht einen weitaus besseren Lauf und profitierte auch von den zahlreichen Ausfällen. Der Lohn: Platz 21. Nur Marco Schwarz lag beim schlechtesten Austro-Resultat in der Wengener Ski-Geschichte vor Marc Digruber.