Erstellt am 19. Juli 2016, 08:49

von NÖN Redaktion

Bundesliga-Analyse: "Liga ist zweigeteilt“. „Ehrlich und fair“, so will Frenkie Schinkels jene Liga durchleuchten, in der er mit St. Pölten endlich selber mitmischt. Er rechnet mit einer Zweiklassengesellschaft.

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Red Bull Salzburg

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Salzburg ist wieder der haushohe Titelfavorit. Viel wird davon abhängen, ob die Champions League-Qualifikation geschafft wird oder nicht. Möglich, dass dann noch Spieler abgegeben werden. Ansonsten haben sie mit Rückkehrer Hinteregger oder dem neuen Stürmer Dabbur viel Qualität dazu bekommen. Soriano hat auch nicht vergessen, wo das Tor steht.

Austria Wien

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Die Austria hat ein hochinteressantes Team zusammengestellt. Vom Tempo her ist das mit Pires, Venuto oder Kayode die Formel 1 der Liga. Wenn Trainer Fink diese PS ins passende Fahrwerk einbaut, dann wird die Austria auch Salzburg und Rapid gefährlich. Großer Nachteil wird das riesige Ernst-Happel-Stadion werden, deshalb nur drei Bälle.

SV Ried

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Nachdem „Oldboy“ Paul Gludovatz die Rieder vor dem Abstieg rettete, geht man jetzt mit Christian Benbennek einen mutigen, neuen Weg. Viele rümpfen bereits im Vorfeld über dieses unbeschriebene Blatt die Nase. Das könnte aber genauso ein Glücksgriff sein, wie es Marcel Koller für die Nationalelf war. Ried wird gefährlich.

Rapid Wien

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Der neue Trainer Mike Büskens passt vom Typ her perfekt zu Rapid. Den 2:0-Testspielsieg über Chelsea darf man sportlich nicht überbewerten. Was aber seit Samstag klar ist: Dieses neue Rapid-Stadion wird eine Festung. Auch die Verstärkungen Joelinton, Traustason oder Mocinic können sich sehen lassen. Rapid ist erster Herausforderer von Salzburg und wird die vorhandene Lücke kleiner machen.

Admira Wacker

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Unter dem hungrigen, jungen Trainer Oliver Lederer spielen die Admiraner einen gepflegten Fußball, deshalb drei Bälle. Aber Vorsicht: Die Belastungen aus dem Europacup können zurückkommen wie ein Bumerang. Lederer soll mal bei Kühbauer und Canadi nachfragen, die machten voriges Jahr beim WAC und in Altach diese Erfahrung.

SCR Altach

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Gemeinsam mit WAC, Ried, Mattersburg und St. Pölten spielen die Altacher für mich in der „zweiten“ Tipico Bundesliga. In dieser Hälfte geht es gegen den Abstieg. Für mich steht aber Altach ein bisschen über den vier Konkurrenten. Trainer Damir Canadi ist für mich einer der besten in der Liga. Und die Mannschaft ist auch besser als im Vorjahr.

Sturm Graz

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Dass die Grazer mit Günter Kreissl einen neuen Sportdirektor geholt haben, markiert einen dringend nötigen Neustart. Wenn er mit Trainer Franco Foda gut harmoniert, könnte das die Stagnation im Verein beenden. Die Mannschaft hat jedenfalls genug Qualität, dass sie an die großen Drei ranschnuppern kann.

SV Mattersburg

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Wichtigster Neuzugang ist Co-Trainer Kurt Russ. Was der aus der Kapfenberger Mannschaft gemacht hat, ist aller Ehren wert. In Mattersburg geht es darum, dass er sich mit Cheftrainer Ivica Vastic gut ergänzt und endlich die Talfahrt stoppt. Mattersburg hat in der vorigen Saison lange vom guten Start gezehrt, jetzt ist die Tabelle aber wieder auf null gestellt.

Wolfsberger AC

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Die Kärntner starteten mit dem Cup-Aus in Ebreichsdorf in die Saison. Das sollte gleich einmal die Sinne schärfen. Im Vorjahr ließ man sich zu lange von der Europa League ablenken, jetzt kann sich der WAC ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Trainer Heimo Pfeifenberger brachte wieder Stimmung in die Truppe. Daran gilt es jetzt anzuschließen.

SKN St. Pölten

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„Mit dem Aufsteigerbonus wird der SKN in der ersten Saison nichts zu befürchten haben“, höre ich oft. Mir hat dieser Bonus aber noch nicht die Hand geschüttelt. Es wäre fatal, wenn wir uns auf so etwas verlassen würden. Positiv ist, dass die Leistungsträger der Meisterelf bis auf Dieng zusammenblieben.