Erstellt am 11. Oktober 2016, 06:41

von Wolfgang Wallner

Der Himmel reicht nicht. Nachwuchssportler Mario Gebhardt flog als Bub über die Schanzen, nun fliegt der ULV-Krems-Athlet über die Hürden.

NV-Nachwuchssportler des Monats. Leichtathletik-Hoffnung Mario Gebhardt, flankiert von Sportlandesrätin Petra Bohuslav und NV-Gebietsleiter Martin Gabler.  |  NOEN, Wolfgang Wallner

Trainingshalle, Schulbank, Kraftkammer: Mario Gebhardt „pendelt“. Der 400-Meter-Staatsmeister (20) macht gerade die Matura nach. Sein Ziel nach der Reifeprüfung: eine Ausbildung zum Volksschullehrer. Mit dem Nebeneffekt: „Dann kann ich gleich bei der Universiade an den Start gehen!“ Ohne Sport geht’s nicht für Gebhardt, der als Skispringer begann und nun zu den größten Austro-Hoffnungen auf der Bahn gehört. Sich durchzubeißen hat Gebhardt schon als Bub gelernt. Als „Flachländer“, der seinen Traum vom Skispringen leben wollte. Internatleben in Eisenerz, später in Stams: „Menschlich hat mich das reifer gemacht.“

Auch wenn’s zum Durchbruch nicht gereicht hat. 2014 absolvierte er seinen letzten Wettkampf in der Nordischen Kombination. Er suchte nach Neuem. Und landete bei der Leichtathletik. Mario Gebhardt ist angekommen. Aber längst nicht am Ziel.

„Viele haben gezweifelt, dass ich mich in der Leichtathletik durchsetze, aber ich hab’s geschafft!“ Seine Zukunft sieht er auf den 400-Meter-Hürden: „Dort kann ich Weltspitze werden.“ Zunächst lockt die Hallen-WM. „Fürs Limit muss ich meine Bestzeit um drei Zehntel nach unten schrauben. Kein Problem …“