Erstellt am 09. August 2016, 04:44

von Alexander Wastl und Markus Neuwirth

Semifinale verpasst. Felix Auböck riskierte alles, ein Einzug ins Olympiafinale glückte dem Vöslauer jedoch weder über 400m noch über 200m Kraul.

Felix Auböck erwischte über 400m einen guten Start und versuchte vorne mitzuhalten. Am Ende fehlte jedoch die nötige Kraft fürs Finish. Über 200 Meter stellte der Bad Vöslauer einen neuen österreichischen Rekord auf, für das Semifinale reichte es dennoch nicht.  |  noen, apa/Techt

Beim Auftakt der olympischen Schwimmbewerbe hat es am Samstag im Aquatic Centre von Rio de Janeiro für keinen von drei österreichischen Teilnehmern zu einen Top-20-Platz gereicht. Felix Auböck blieb über 400 m Kraul in 3:49,35 Minuten weit vom erträumten Finale entfernt und wurde 25.

Auböck war Mitte Mai als Vierter des EM-Finales auf den noch gültigen nationalen Rekord von 3:46,88 gekommen und hatte eine ähnliche Marke für den Vorlauf angepeilt. Mit einer solchen Zeit hätte er sich eine kleine Finalchance ausgerechnet, im Endeffekt war der Endlauf aber mit 3:45,43 zu.

„Ich wollte mit denen mitschwimmen. Daher bin ich es sehr schnell angegangen, das hat sich hinten heraus gerächt“, sagte Auböck in seiner Analyse. Das gute Tempo zu Beginn stimmte den Athleten den Bewerb über 200 m Kraul zuversichtlich. Dort gelang dem Bad Vöslauer auch eine deutliche Leistungssteigerung.

Der 19-Jährige konnte seinen Vorlauf mit einer Zeit von 1:47,24 gewinnen, unterbot damit den österreichischen Rekord (bisher 1:47,60). Dennoch verpasste Auböck letztlich das Semifinale, da ihm als 18. lediglich neun Hundertstel fehlten.
Das starke Ergebnis stimmt den Schwimmer für die am Freitag anstehenden 1.500 Meter positiv: „Da werde ich nochmal voll angreifen.“