Erstellt am 18. August 2016, 03:22

von NÖN Redaktion

Mayr: 64. Platz im Hitze-Marathon. SVS-Läuferin Andrea Mayr beendete den Marathon in 2:41:52 Stunden.

In Action. SVS-Mara-thonläuferin Andrea Mayr lief im Hitzerennen von Rio de Janeiro auf den 64. Platz.  |  noen, GEPA pictures/ Christian Walgram

Hohe Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit in Rio de Janeiro. Alle Läuferinnen hatten hart zu kämpfen und niemand konnte an seine Bestleistungen anschließen.

Österreichs Marathonrekordhalterin Andrea Mayr (SVS-Leichtathletik) startete auf Platz 92 nach fünf Kilometern in ihren zweiten Olympiamarathon. Zur Hälfte des Rennens hatte sie nach 1:18:00 Std. Platz 75 inne. Sie konnte weiterhin sukzessive Positionen gut machen und letztlich Rang 64 unter 155 Teilnehmerinnen aus allen Kontinenten erreichen. Am Marathonbewerb wird am besten deutlich, dass Leichtathletik, die Weltsportart schlechthin ist.

 Mayr konnte das Duell für sich entscheiden

 Österreichs Vertreterin Mayr war übrigens 30.-beste Europäerin im Feld und konnte auch das Prestigeduell gegen die deutschen Hahner-Sisters, Anna und Lisa, die als 81. und 82. ins Ziel kamen, für sich entscheiden.

Beide haben deutlich schnellere Bestzeiten als Mayr, die den Marathon in 2:41:52h beendete. „Wahnsinn, es war so hart, so heiß. Es war sicher der härteste Marathon, den ich jemals gelaufen bin. Am Schluss war es ein Kampf Sterbende gegen Sterbende“, schilderte Mayr das Rennen.

„Ich habe nicht mehr können, aber nachdem ein paar vor mir noch mehr eingegangen sind, habe ich mir immer wieder ein neues Ziel setzen können. Die schaffe ich noch, die hole ich noch ein.“ Mayr ist diesen Marathon vor allem auch im Namen ihres Vaters, der genau an diesem Tag vor einem Jahr tragisch bei einem Sportausflug ums Leben kam, gelaufen.