Erstellt am 02. August 2016, 08:31

von NÖN Redaktion

Das sind die NÖ-Starter in Rio. Zwölf Niederösterreicher sind in Brasilien mit dabei. Top-Medaillentipp: Kanutin Corinna Kuhnle.

Corinna Kuhnle  |  NOEN, Corinna Kuhnle

 

Corinna Kuhnle  |  NOEN, GEPA pictures/ Philipp Bremorinna

Corinna Kuhnle

Die 29-Jährige aus Höflein/Donau (Bezirk Klosterneuburg) startet im Wildwasserkanu.

Bewerb: Vorlauf (8. August), Halbfinale und Finale (11. August).

Das sagt sie: „In London bin ich als Favoritin gescheitert. Daraus habe ich viel gelernt.“

Die NÖN-Einschätzung: Einzig realistische NÖ-Medaillenhoffnung. Dafür müsste aber alles perfekt laufen.

 

 

 

Ivona Dadic

Die 22-jährige Leichtathletin von der Union St. Pölten nimmt den Siebenkampf in Angriff.

Bewerb: 12. bis 14. August.

Das sagt sie: „Mein Ziel ist, dass ich die 6.408 Punkte von der Europameisterschaft toppe.“

Die NÖN-Einschätzung: Trotz EM-Bronze ist für Dadic eine Olympiamedaille außer Reichweite. Ein Platz unter den Top 10 wäre ein Erfolg.

 

Dominik Distelberger

Der 26-jährige Purgstaller tritt im Zehnkampf an und gehört damit zu den Königen der Leichtathletik.

 Bewerb: 17. und 18. August.

Das sagt er: „Ich war schon im Mai in Götzis super in Form. In Rio will ich noch besser sein und eine persönliche Bestleistung aufstellen.

Die NÖN-Einschätzung: Ähnliche Ausgangsposition wie Dadic. Ein Top-10-Platz wäre ein Erfolg.
 

 |  NOEN

Andrea Mayr

Die 36-Jährige von der SV Schwechat nimmt zum zweiten Mal im olympischen Marathon teil.

Bewerb: 14. August.

Das sagt sie: „Ich wollte mich nach London auf meinen Beruf konzentrieren. Dass es sportlich trotzdem so gut läuft, ist kaum zu glauben.“

Die NÖN-Einschätzung: Keine Chance auf einen Spitzenplatz und trotzdem alles andere als eine Olympia-Touristin.

 

 

 

Beate Schrott

Die 28-jährige St. Pöltnerin überraschte vor vier Jahren mit Platz sieben über 100 Meter Hürden.

Bewerb: Vorlauf am 16. August, Halbfinale und Finale am 18. August.

Das sagt sie: „Vor London habe ich es auch nicht für möglich gehalten, das Finale zu erreichen. Vielleicht gelingt mir wieder eine Überraschung.

Die NÖN-Einschätzung: Von ihrem großen Ziel, sich gegenüber London zu verbessern und vielleicht sogar auf die Medaillen zu blinzeln, ist Schrott weit entfernt. 2016 schlitterte sie in eine Formkrise.

Die Trainingsaufenthalte in Holland und den USA hatten nicht den erhofften Effekt. Das Halbfinale wäre okay, eine neuerliche Finalteilnahme eine kleine Sensation.
 

 

 

 

 

Jennifer Wenth

Die Kaumbergerin (25, Bezirk Lilienfeld) startet für die SV Schwechat und läuft die 5.000 Meter.

Bewerb: Vorlauf (16. August), Finale (20. August).

Das sagt sie: „Ich laufe für mich und gegen die Uhr. Die Konkurrenz ist nicht wichtig.“

Die NÖN-Einschätzung: Nach den zahlreichen Dopingskandalen in der Leichtathletik zieht sie ihr eigenes Ding durch. Ein Finaleinzug wäre ein Traum.
 

 |  NOEN

Clemens Doppler/Alex Horst

Routinier Clemens Doppler (35) bestreitet seine dritten Olympischen Spiele. Mit Partner Alex Horst (33) ist er nach London 2012 zum zweiten Mal mit dabei. Das Beachvolleyball-Duo startet für die SV Schwechat.

 Bewerb: 6. bis 19. August.

Das sagen sie: „Wir haben eine unglaublich schwierige Gruppe erwischt, aber wir werden alles geben und glauben an unsere Chance.“

Die NÖN-Einschätzung: Doppler/Horst bekommen es gleich mit den Turnierfavoriten Alison/Bruno zu tun. Schaffen sie es durch diese Vorrundengruppe und spielen sich in einen „Flow“, dann ist ein Spitzenplatz möglich. Dass sie mit den Besten mithalten können, bewiesen sie zuletzt mit Platz zwei beim Grand Slam in Porec.
 

 |  NOEN

Alexander Schmirl

Der 26-jährige Schütze aus Rabenstein an der Pielach (St. Pölten) nimmt in Rio de Janeiro an gleich drei Bewerben teil.

Bewerbe: Luftgewehr (8. August), Kleinkaliber liegend (12. August), Kleinkaliber Dreistellungsmatch (14. August).

Das sagt er: „Ich werde es ganz ruhig angehen. Mal schauen, wofür es am Ende reicht.“

Die NÖN-Einschätzung: Drei Bewerbe, drei Chancen. Schmirl hat schon öfter aufgezeigt - Außenseitertipp auf Edelmetall.

 


Felix Auböck

 

Der 19-jährige Schwimmer aus Bad Vöslau nimmt die drei langen Krauldistanzen in Angriff.

Bewerbe: 400 Meter (6. August), 200 Meter (7. August), 1.500 Meter (12. August).

Das sagt er: „Die 1.500 Meter sind meine Paradedisziplin.“ Die NÖN-Einschätzung: Erfahrungsammeln ist für den 1,96-Meter-Hünen das höchste Gebot.
 

 |  NOEN

Stefan Fegerl/ Daniel Habesohn

Der Unterlembacher (Bezirk Gmünd) Fegerl tritt im Tischtennis-Einzel und mit Habesohn im Team an.

Bewerbe: Einzel (6. - 11. August), Team (12. - 17. August).

Die NÖN-Einschätzung: Die Europameister von 2015 werden aufgrund der Konkurrenz aus Asien kaum Medaillenchancen haben.