Krems

Erstellt am 05. September 2017, 02:24

von Wolfgang Wallner

Wachau-Marathon: Die Schallmauer wackelt. Zum 20. Mal geht am 17. September der Wachau-Marathon über die Bühne. Über 21 Kilometer „riecht’s“ nach einem Rekord.

Fiebern der Jubiläumsausgabe des Wachau-Marathons entgegen: Paul Ambrozy (Wiener Städtische), Helge Haslinger (Sparkasse), Sportlandesrätin Petra Bohuslav, Organisator Michael Buchleithner und Stefan Röglsperger vom Autohaus Birngruber (von links).  |  Wolfgang Wallner

Wunderschön, flach und damit optimal geeignet zum Tempo-Bolzen: Der Wachau-Marathon hat sich zum 20-Jahr-Jubiläum mächtig herausgeputzt. An die 10.000 Starter werden beim Zieleinlauf am 17. September in Krems erwartet, zudem Spitzenzeiten nach internationalem Maßstab.

Hatte Peter Kirui im Vorjahr die Ein-Stunden-Marke im Halbmarathon unterboten, könnte es heuer noch einen Tick schneller gehen. „Bei optimalen Bedingungen sind 59 Minuten möglich“, weiß Organisator Michael Buchleitner, selbst Olympiastarter und Laufprofi, „wenn sich das international herumspricht, geht die Post ab!“

„Bilder gehen weit über die Landesgrenzen hinaus“

Kiruis kenianischer Landsmann Bernard Bett wird dem Vorjahressieger zusätzlich Beine machen. Die Schallmauer wackelt also ganz gehörig! Aus NÖ-Sicht ist der Melker Christian Steinhammer der heißeste Tipp über die 21,1-Kilometer-Distanz.

Nach schwierigen Jahren ist die Veranstaltung wieder im Aufwind, freut sich Buchleitner: „Wir stehen für Spitzensport, vor allem aber für ein einmaliges Lauferlebnis, wollen allen Altersklassen und der ganzen Familie Lust auf Bewegung machen!“ So gibt’s beim Junior-Marathon (den Nachwuchsbewerben in Krems) ein Shuttle-Service für die Schulen, um die Jugendlichen auf die Strecke zu bringen. „Über die Jahre hinweg haben wir uns immer wieder der Zeit angepasst“, nennt Buchleitner das Erfolgsgeheimnis zum „Lauf-Geburtstag“.

Über diese Impulse, aber auch über satte zwei Millionen Euro an Wertschöpfung durch das Event freut sich Sportlandesrätin Petra Bohuslav: „Die Bilder vom Wachau-Marathon gehen weit über die Landesgrenzen hinaus, machen Lust auf Bewegung. Aber auch Lust auf Urlaub in der Region.“ Das Laufspektakel hat sich längst zum größten seiner Art in Niederösterreich entwickelt.