Erstellt am 17. April 2016, 10:08

von NÖN Redaktion

Schwaiger/Hansel verloren Xiamen-Finale. Die Beach-Volleyballerinnen Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel haben das überraschend erreichte Finale des World-Tour-Turniers in Xiamen (CHN) verloren.

Stefanie Schwaiger und Barbara Hansel jubeln über ihren ersten gemeinsamen Finaleinzug.  |  NOEN, FIVB
Eine Woche nach Alexander Huber/Robin Seidl in Doha haben überraschend auch Stefanie Schwaiger/Barbara Hansel das Endspiel eines World-Tour-Turniers im Beach-Volleyball erreicht. Sie besiegten am Sonntag in Xiamen im Semifinale zunächst sensationell die topgesetzten Kerri Walsh/April Ross (USA) 2:1, unterlagen dann in ihrem ersten gemeinsamen Endspiel Isabelle Forrer/Anouk Verge-Depre (SUI) 0:2.

Der zweite Platz ist aber dennoch ihr bestes Ergebnis auf der World Tour. Bis dato war dies Platz vier im Vorjahr in Luzern. In der aktuellen Olympia-Saison hatten sie bei drei Turnieren noch nicht überzeugen können.

In China rangen die Qualifikantinnen jedoch am Samstag nach einem Dreisatzerfolg über die Finninen Riika Lehtonen/Taru Lahti im Viertelfinale mit den starken Deutschen Klara Borger/Britta Büthe ein Topteam in drei Durchgängen nieder. In der Vorschlussrunde gelang dem lediglich als Nummer 29 gesetzten ÖVV-Paar gegen Olympiasiegerin Walsh und deren Partnerin Ross ein noch größerer Coup.

"Hatten nichts zu verlieren"

"Das ist wirklich unglaublich. Wir sind aus der Qualifikation gekommen und hatten nichts zu verlieren. Im ersten Satz hat es noch sehr düster für uns ausgesehen, dann haben wir mehr Risiko genommen und es hat zu laufen begonnen", meinte Schwaiger nach dem Triumph über das favorisierte US-Duo. Im Endspiel gegen die an Position fünf gereihten Forrer/Verge-Depre, die ihren ersten Titel holten, zogen sie dann aber klar den Kürzeren und verpassten den ersten österreichischen Sieg auf der World Tour.

Dennoch überwog die Freude. "Wir sind sehr glücklich über diesen zweiten Platz. Wir haben im Finale nicht unser bestes Spiel gezeigt, aber wird sind aus der Qualifikation gekommen und hatten viele Dreisatzpartien. Wir waren ziemlich müde, und unsere Service hat nicht so gut funktioniert. Aber wird sind sehr froh, dass wir bis ins Finale gekommen und Zweite geworden sind. Wir haben viel dafür getan und es ist schön, das erreicht zu haben", meinte Schwaiger und freute sich auch über viele Punkte im Olympia-Ranking.