Erstellt am 08. März 2016, 06:24

von Wolfgang Wallner

NÖ-Ski-Girls am Stockerl. Katharina Gallhuber und Katharina Huber holten bei Junioren-Weltmeisterschaft Silber und Bronze im Slalom.

Holten zwei Medaillen für den ÖSV in Sotschi: Katharina Gallhuber und Katharina Huber.  |  NOEN, Christian Eplinger

Zum Abschluss der Junioren-WM in Rosa Chutor/Sotschi gab’s doch noch einmal Grund zum Jubeln. Die NÖ-Skihoffnungen Katharina Gallhuber und Katharina Huber musste sich nur der Deutschen Elisabeth Willibald geschlagen geben. „Eine coole Veranstaltung“, streut die Göstlingerin Katharina Gallhuber den Titelkämpfen Rosen. „Man matcht sich mit den Besten der Welt. Von daher ist die Freude über Silber riesig.“ 29 Hundertstel fehlten ihr auf den ganz großen Coup. Sie weiß auch, wo sie die Zeit hat liegen lassen: „Das Flachstück hab’ ich ein bisschen verhaut. Aber ich will nicht rumnörgeln, auch der zweite Platz ist super.“

Ausfall im Riesentorlauf war große Enttäuschung

Ihr großes Ziel „mit einer Medaille nach Göstling zurückzukommen“ hat Gallhuber erreicht. Das macht’s leichter, den Ausfall im Riesentorlauf zu verdauen, wo sich die 18-Jährige ebenfalls Chancen ausgerechnet hat: „Eine Riesen-Enttäuschung, die man abhaken muss.“

Bronze (mit einem Rückstand von 1,15 Sekunden auf Siegerin Willibald) ging an Kathi Huber aus St. Georgen am Reith (Bezirk Waidhofen/Ybbs). „Ich bin einfach nur happy, die Bronzemedaille war der ideale Abschluss“, sagt Huber, „leider haben wir im Teambewerb eine weitere Medaille knapp verpasst.“