Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:47

von Bernhard Schiesser und Fritz Hauke

Land in Sicht für Wiener Neustadt. Durch 2:0 über Austria Salzburg und Aufwärtstrend melden sich Günter Kreissl und Co. zurück. Es geht bergauf. Wiener Neustadt sieht Licht am Ende des Tunnels.

 |  NOEN, Seeger_Gerhard

Durch das 2:0 über Austria Salzburg schließt der SC zum rettenden Ufer und den Mozart-städtern auf. „Leistung und Ergebnis haben gepasst – das kam in der aktuellen Saison nicht so oft vor“, freute sich Günter Kreissl. Der Sportchef hat seinen Jungs bis Mittwoch freigegeben, in der Länderspielpause wird mit einer Partie gegen Grödig um Ex-Trainer Peter Schöttel der Rhythmus gehalten.

St. Pöltner Serie riss gegen Lustenau

Inklusive Cup hatten die St. Pöltner zuletzt fünf Spiele in Folge gewonnen. Diese Serie riss am Freitag gegen Lustenau. Der SKN musste sich den biederen Vorarlbergern mit 0:1 beugen. Für Trainer Karl Daxbacher kam die Pleite nicht einmal überraschend: „Wenn man sich unsere Ausfallsliste anschaut, dann ist klar, dass das nicht ewig gut gehen kann.“ Mit Thürauer, Wisio, Holzmann, Brandl und Stec fehlten fünf Stammkräfte von Beginn an, mit Routinier Florian Mader musste eine sechste schon nach wenigen Minuten die Segel streichen. Und trotzdem war die vierte Saisonpleite vermeidbar.

St. Pölten war nach der Pause besser und hätte in Führung gehen müssen, das Tor fiel aber kurz vor Schluss auf der anderen Seite. Die 14-tägige Länderspielpause haben die St. Pöltner bitter nötig. Bis dahin sollten bei Mader, Wisio und auch Thürauer die Wunden geleckt sein. Auch Ex-Teamspieler Daniel Beichler sollte nach überstandender Knieblessur dann endlich matchfit sein.