Erstellt am 12. April 2016, 06:44

von Wolfgang Wallner und Fritz Hauke

NV-Arena als neue Salzburg-Heimat?. Austria Salzburg will Risikospiel gegen den LASK in St. Pölten austragen. SKN und Behörden prüfen.

St. Pöltens Derby-Held Daniel Segovia.  |  NOEN, Wallner

Nach dem Derby ist vor dem Titelkampf. Mit dem sechsten Heimsieg am Stück, diesmal gegen „Auswärtsschreck“ Wr. Neustadt (3:2), fuhren die St. Pöltner drei Punkte ein. „Hart erkämpft“ sei der Sieg gewesen, atmet Trainer Karl Daxbacher durch. Und muss den Blick schon wieder nach vorne richten. Zweimal müssen die Wölfe binnen drei Tagen in der Liga ran, einmal am kommenden Dienstag im Cup bei der Admira.

Freilich steht noch eine weitere Entscheidung an. Nämlich ob die St. Pöltner grünes Licht für Austria Salzburg geben. Die können nämlich das „Hochrisikospiel“ (10. Mai) gegen den LASK nicht zuhause austragen – und hoffen nun auf ein Ja des SKN. „Eine Anfrage der Salzburger liegt uns vor“, verrät SKN-General Manager Andreas Blumauer. Diese prüfe man, werde sich auch mit den Behörden „eng abstimmen“.

Wollen LASK die Punkte nicht schenken

Dass Salzburg ein anderes Ausweichstadion findet, sei „unrealistisch“, glaubt Blumauer. Auch die Bundesliga drängt auf Zusage. „Für die Liga wäre es kein Renommee, wenn die Partie nicht stattfindet. Und wir wollen dem LASK die drei Punkte auch nicht schenken!“ Eine Entscheidung soll Ende dieser Woche fallen.

In Wiener Neustadt war die Derby-Niederlage schnell verdaut – es blieb auch nichts anderes übrig: Bereits am Montag (nach Redaktionsschluss) ging es gegen einen weiteren Titelanwärter, Wacker Innsbruck. Abseits des Rasens konnte der Verein mit zwei Erfolgsmeldungen aufwarten: Mit Kapitän Remo Mally und Stürmer Daniel Maderner einigte sich der SC auf eine Vertragsverlängerung. Sportchef Günter Kreissl: „Das ist ein Zeichen dafür, dass der Verein auf den Kader dieser Saison aufbauen wird.“