Erstellt am 28. September 2015, 10:17

von Fritz Hauke und Bernhard Schiesser

St. Pölten nimmt Spitze ins Visier. Nach dem vierten Ligasieg in Serie beträgt der Rückstand auf Leader Innsbruck nur noch sechs Punkte. Das 1:0 gegen Liefering war für den SKN St. Pölten der bereits vierte Ligasieg en suite.

Patrick Schagerl (r.) und der SKN waren auch von Liefering nicht zu stoppen.  |  NOEN, Wolfgang Wallner

Inklusive des souveränen 4:1-Cup-Erfolgs in Hard (Auslosung der 3. Runde nach Redaktionsschluss) feierten die Wölfe sogar fünf Siege in Serie. In der Tabelle marschieren die Wölfe schnurstracks ins Spitzenfeld der Liga. Vom Titelkampf will Trainer Karl Daxbacher vorerst aber nichts wissen. Er verweist auf die elendslange Verletztenliste. Zu den bereits seit geraumer Zeit ausgefallenen Marcel Holzmann, Tomasz Wisio und Lukas Thürauer gesellte sich vor wenigen Tagen auch noch Mittelfeldspieler Peter Brandl (Meniskus-OP am Samstag).

Am Freitag gegen Lustenau fällt auch noch der zuletzt so starke Youngster David Stec gelbgesperrt aus. „So wird es auf Dauer schwer werden, mit Innsbruck und vor allem dem LASK mitzuhalten“, fürchtet SKN-Trainer Karl Daxbacher. Sportmanager Frenkie Schinkels ist mit dem Auftreten des SKN hoch zufrieden. Was ihn stört, ist das geringe Publikumsinteresse. 1.700 kamen gegen Liefering. „Die Mannschaft würde sich doppelt so viele verdienen“, schüttelt Schinkels den Kopf.

Wiener Neustädter Achtungserfolg

Bei Wiener Neustadt hing nach dem 1:3 im Cup gegen Ebreichsdorf der Haussegen schief. In einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Vorstand Ralph Spritzendorfer und Sportchef Günter Kreissl wurde Kreissl in seiner Arbeit bestätigt. „Er ist definitiv der richtige Mann“, gibt es für Spritzendorfer keinen Zweifel. Gegen den LASK kam eine gute Antwort. Wiener Neustadt trotzte dem Titelkandidaten ein 0:0 ab.

Abseits des Platzes behält der Verein auch die Polit-Bühne im Auge: Eine bereits zugesagte 100.000-Euro-Unterstützung wankte im Vorfeld der Gemeinderatssitzung doch noch …