Erstellt am 23. Februar 2016, 05:34

von Wolfgang Wallner

Ein Gaucho zähmt Thiem. Der Argentinier Guido Pella stoppt den Erfolgslauf des Niederösterreichers im Halbfinale von Rio de Janeiro.

Gala gegen Ferrer, Aus gegen Pella: Dominic Thiem.  |  NOEN, AFP/Yasuyoshi Chiba

Irgendwann ist auch bei Dominic Thiem die Luft draußen. Mit 1:6 und 4:6 musste sich der 22-Jährige aus Lichtenwörth im Halbfinale des ATP-500-Turniers in Rio dem „Gaucho“ Guido Pella geschlagen geben.

Erstmals war der Niederösterreicher bei einem Turnier dieser Kategorie unter die letzten vier vorgedrungen, hatte im Viertelfinale mit seinem achten Sieg en suite den Weltranglistensechsten David Ferrer entzaubert. Im Semifinale habe ihm dann „ganz einfach die Energie gefehlt“, räumt Österreichs Topspieler ein.

Rang 15 im ATP-Ranking als kleiner Trost

„Hinter mir liegen intensive Tage, dieser Belastung war ich nicht gewachsen. Am Ende bin ich sang- und klanglos eingegangen.“ Dass ihn das ATP-Ranking nun auf Rang 15 führt, wird ein kleiner Trost für Thiem sein. Auch „wenn die Enttäuschung über den verpassten Finaleinzug sehr groß ist“, wie der Niederösterreicher erklärt.

Thiem ist bereits nach Mexiko weitergereist, wo er diese Woche bei seinem nächsten „500er“ in Acapulco antritt: „Hoffentlich wieder frisch und fit!“