Erstellt am 03. November 2015, 06:17

von Alexander Wastl

"Sind auf gutem Weg". Remis gegen Grödig und Ried sowie der Cup-Aufstieg. Trainer Oliver Lederer resümiert positiv.

Admira Kapitän Christoph Schößwendter war auch beim 1:1 in Ried (Daniel Sikorski, l.) der Fels in der Brandung. Die Südstädter setzen alles daran, den Abwehrchef vertraglich längerfristig zu binden.  |  NOEN, APA/EXPA/Roland Hackl

„Wir stehen im Cup-Viertelfinale, haben nach 14 Runden 22 Punkte. Somit weit mehr, als uns irgendwer zugetraut hätte.“ Das magere 1:1 in Ried sowie das 0:0 gegen Grödig konnten die positive Stimmung von Trainer Oliver Lederer nicht trüben. „Klar hätte ich gerne sechs Punkte gemacht“, gesteht Lederer ein, „aber man muss auch die Erwartungshaltung ein bisschen dämpfen. Wir sind auf einem guten Weg.“ Dass der Admira das Siegen momentan etwas schwieriger fällt, kommt nicht von ungefähr.

Vertragsgespräche weit fortgeschritten

„Wir haben uns einen gewissen Respekt erarbeitet. Die Gegner stehen jetzt teilweise tiefer, das ist für uns ein Lernprozess“, erklärt Lederer. Die bisherige Saison erleichtert freilich auch vorzeitige Vertragsgespräche. „Da hat bei uns aber generell ein Umdenken stattgefunden, wir haben aus der Vergangenheit gelernt“, so Lederer. Jener Vergangenheit, in der Spieler wie Stephan Auer ablösefrei an Rapid abgegeben wurden.

Markus Lackner verlängerte bereits bis Sommer 2018. Kapitän Schößwendter, Thomas Ebner und andere Leistungsträger sollen folgen. Lederer: „Wir sind teilweise schon sehr weit.“