Erstellt am 25. Juni 2016, 15:39

von APA Red

Schwaiger und Co. verpassten vorletzte Olympia-Chance. Das olympische Beach-Volleyball-Turnier der Damen in Rio wird möglicherweise ohne österreichische Beteiligung in Szene gehen.

 |  APA (Archiv/Hochmuth)

Die ÖVV-Damen vergaben am Samstag beim Finalturnier des Continental Cups in Stavanger (NOR) die vorletzte Chance, als das Spiel um Platz drei gegen Tschechien mit 0:2 verloren ging.

Am Vortag hatten die Österreicherinnen im Halbfinale überraschend gegen Außenseiter Ukraine mit 1:2 verloren.

Den für ein Erreichen des Weltfinales in Russland (5.-10.7.) nötigen dritten Platz schafften Katharina Schützenhöfer/Lena Plesiutschnig und Stefanie Schwaiger aus Großglobnitz (Bezirk Zwettl) mit Partnerin Barbara Hansel zunächst nicht, doch dann öffnete sich noch ein Hintertürchen.

Aufstockung des Weltfinales als letzte Chance

Da sich in Stavanger nämlich das russische Damen Team bereits im Achtelfinale verabschieden musste, wurde das Weltfinale (wie im Reglement vorgesehen) "um zwei Teams auf 12 Teilnehmer aufgestockt" wie Schwaiger/Hansel in einer Presseaussendung bekannt gaben.

Ein Platz wurde an Russland als Gastgeber und der zweite Platz an den Europäischen Volleyballverband (CEV) vergeben. 

Neben der zweit und drittplatzierten Nation des Continentalcup-Finales von Stavanger schickt der CEV jetzt auch den vierten Halbfinalisten und damit das ÖVV-Damen Team nach Sotschi zum World-Final.

"Es geht um die letzten zwei Olympiatickets"

 Stefanie Schwaiger hakt das Turnier in Norwegen ab und blickt bereits auf die nächsten Wochen: "Durch den Halbfinaleinzug sind wir in drei Wochen fix in Sotschi beim World-Final dabei. Dort geht es um die letzten zwei Olympiatickets, diese Chance haben wir uns hier erkämpft."

Am Montag geht es für Österreichs Nummer Eins-Beachvolleyballduo bereits weiter nach Porec (Kroatien) wo sie ab Mittwoch im Major-Hauptbewerb starten.