Erstellt am 18. Juli 2017, 05:27

von Wolfgang Wallner

2.000 Radler auf Achse. Nicht nur Skistars wie Michael Walchhofer traten in die Pedale. Beim Marathon über 161 Kilometer brachte erst ein packender Zielsprint die Entscheidung.

Bei den Wachauer Radtagen traten schon die Kleinsten in die Pedale – Sportlandesrätin Petra Bohuslav gab den „Startschuss“ zu den Nachwuchsbewerben.  |  NOEN, NLK/Reinberger

Nach 161 Kilometern durchs Weltkulturerbe musste der Zielsprint entscheiden. Der Oberösterreicher Christian Oberngruber entschied die „Königsklasse“ dank des explosiven Antritts auf den letzten Metern für sich. Patrick Hagenaars aus Tirol landete auf dem zweiten Platz.

Die „Wachauer Radtage“: Sie waren auch heuer ein rundum gelungenes Event, das sich zum Magneten für Radsportbegeisterte mauserte. Über 2.000 begeisterte Aktive waren am Sonntag bei perfektem Radwetter auf den Beinen, nahmen die unterschiedlichen Bewerbe in Angriff.

Neben den drei Strecken über 50 Kilometer (Genuss Radtour), 99 Kilometer (Power Radmarathon) und 161 Kilometer (Champion Radmarathon) gab es – nach der Premiere im Vorjahr – auch heuer wieder ein Kinderradrennen, bei dem auch die Jüngsten mit dem Radsport in Verbindung kommen konnten. „Radfahren ist der beliebteste Sport in Niederösterreich. Über die Hälfte der Bevölkerung ist regelmäßig auf dem Rad unterwegs. Nicht nur deswegen passen die Wachauer Radtage auch perfekt in den heimischen Sportveranstaltungskalender“, freut sich auch Sportlandesrätin Petra Bohuslav über ein „einmaliges Sportevent“.

Der Damenbewerb ging wie im Vorjahr an die routinierte Wienerin Agnes Kittel.

Neben den vielen Hobby radfahrern wagte sich auch der eine oder andere Promi auf das ungewohnte Zweirad. Unter ihnen auch zahlreiche Wintersportstars wie Snowboardaushängeschild Benjamin Karl oder die Skistars Marc Digruber oder Katharina Huber. Und: Alt Landeshauptmann Erwin Pröll absolvierte die 50 Kilometer lange Genusstour in guten zwei Stunden.