Erstellt am 18. November 2015, 11:50

von Michael Salzer

Waldviertler verreisen nicht mehr. Volley Amriswil bestätigte die gute Leistung vom Hinspiel, entschied auch das Retourmatch in Zwettl für sich.

 |  NOEN, Salzer

WALDVIERTEL - AMRISWIL 2:3.

Fast zeitgleich mit dem Fußball-Nationalteam in Wien mussten auch die Volleyballer der Union Raiffeisen Waldviertel am Dienstagabend in Zwettl eine knappe Heimniederlage gegen eine Schweizer Mannschaft hinnehmen.

Die kurze Europa-Reise der Waldviertler war schon nach dem dritten Satz eines langwierigen, von massiven Leistungsschwankungen auf beiden Seiten geprägten Spiels zu Ende. Volley Amriswil zeigte im entscheidenden Abschnitt eine bärenstarke Gesamtleistung, feierte einen glasklaren 25:15-Erfolg. Der anschließende Jubel-Kreis der Gäste war berechtigt: Nach dem 3:1-Erfolg im Hinspiel führten die Schweizer auch im Retourmatch der CEV Challenge Cup-Begegnung mit 2:1 Sätzen, fixierten somit den Aufstieg in die dritte Runde.

Die anschließende Exhibition auf hohem Niveau ging ebenfalls an die Auswärtigen: Die heimische Sechs schlug zunächst mit einem 25:22-Erfolg zurück. Doch im fünften Durchgang legte Volley Amriswil wieder in allen Bereichen entscheidend zu und zeigten der jungen Waldviertler Auswahl ihre Grenzen auf – 9:15.

„Amriswil ist eine sehr starke Mannschaft. Um sie besiegen zu können, hätten wir eine Top-Leistung gebraucht – aber davon waren wir weit entfernt“, analysierte Petr Calabek, Mittelblocker und Co-Trainer bei der Union Waldviertel. „Wir hatten nicht die richtige Stimmung im Team, sind nie richtig in Schwung gekommen.“

Obwohl er bei den letzten beiden Sets schon im Trainings-Pullover steckte, war Diagonalangreifer Sebastien Steigmeier erneut Topscorer der Gäste: „Im dritten Satz haben wir den Matchplan unseres Trainers gut umgesetzt. In Summe war es kein perfektes Match von beiden Mannschaften. Wir müssen noch an unserer Konstanz arbeiten.“