Erstellt am 30. März 2016, 05:34

von Manuel Burger

Brisante Neuauflage des Halbfinales. St. Pölten nimmt Hürde Basket Flames souverän. Zündstoff vor Duell um Finaleinzug gegen Villach.

 |  NOEN, Ing.Wolfgang Mayer AUSTRIA

BASKET FLAMES - ST. PÖLTEN 71:90. Die Chin Min Dragons stehen im Halbfinale! Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit den Basket Flames (die erste Partie endete 99:47) behielt St. Pölten in der Bundeshauptstadt souverän die Oberhand und entschied die Serie mit 2:0 für sich.

Zwei Körbe in der Anfangsphase brachten den Gastgebern zwar eine 5:2-Führung, in Minute fünf hatten die Gäste aber schon wieder mit fünf Punkten die Nase vorne (11:6). Die Dragons präsentierten sich im ersten Abschnitt vor allem dank Martin Speiser und Andi Bauch (jeweils acht Zähler) offensiv stark und ließen auch defensiv wenig zu. So war der Zwischenstand nach zehn Minuten mehr als deutlich: 24:15.

Ein Ungleichgewicht an Fouls im zweiten Viertel (5:12) brachte die Flames oft an die Freiwurflinie. Die Smiljanic-Truppe wiederum atmete etwas durch, so verliefen die zweiten zehn Minuten ausgeglichen: 19:19.

In der zweiten Hälfte zeigte sich der Sieger des Grunddurchgangs offensiv konstant stark (22 und 25 Punkte), so wurde der Vorsprung noch systematisch ausgebaut. Die beiden Dreier von Christoph Böck und Hannes Obermann, dessen Verletzung sich nicht als schwerwiegend herausstellte, bedeuteten im dritten Viertel die frühe Entscheidung: 63:47. Speiser addierte seinem Punktekonto im letzten Abschnitt noch sieben Zähler, somit war der Dragons-Kapitän der erfolgreichste Scorer auf dem Feld.

Wie im Vorjahr treffen die Dragons im Halbfinale auf Villach. Die Kärntner schalteten Mistelbach (im Grunddurchgang noch in St. Pölten erfolgreich) aus. Während die Dragons im Halbfinale der Vorsaison Villach mit 2:0 in die Schranken wiesen, hat die Smiljanic-Truppe aufgrund der 82:84-Overtime-Niederlage im Grunddurchgang noch eine Rechnung offen. In Kärnten gab es in der Schlussphase mehrere Ungereimtheiten bei der Zeitnehmung. „Wir werden einen Zeugen für den Schreibertisch anfordern“, schildert Stefan Jäger. Das Heimspiel endete hingegen deutlich für den UBC: 80:63.