Erstellt am 16. Februar 2016, 05:04

von Wolfgang Wallner

Digruber zeigt Klasse. Der in Frankenfels lebende Weltcup-Läufer landet in Japan auf Platz fünf - so weit vorne wie noch nie in seiner Karriere.

Haben gut lachen: Marc Digruber und sein Manager Manuel Brunner. »Marc ist ein Top-Resultat gelungen, das ist eine Bestätigung für unseren gemeinsamen Weg!«  |  NOEN, zVg

Im Land der aufgehenden Sonne "fliegt" Slalom-Ass Marc Digruber zu neuen Highlights. Mit Rang fünf im Torlauf von Naeba toppte der 27-Jährige, der in Frankenfels lebt, seine bisher beste Weltcup-Platzierung. „Einfach cool, wie wir als ganzes Team hier aufgetreten sind“, freut sich Digruber, der im zweiten Durchgang den Turbo zündete und seinen dritten Top-Ten-Platz in dieser Saison klar machte. Als Fünfter fehlten ihm nur 54 Hundertstel auf den Sieger Felix Neureuther.

„Ich hab gesehen, welchen Lauf mein Teamkollege Marco Schwarz hingelegt hat. Der hat g‘scheit Gas gegeben. Und da habe ich mir gedacht, das muss ich auch tun.“ In Japan war Digruber immer schon stark, hatte im Vorjahr zwei Siege beim Far East Cup in Shigakogen und Hakuba geholt.

Kein Wunder, dass sich der Shootingstar der heurigen Saison „rundum zufrieden“ zeigte - und auch Gefallen an der japanischen Lebensart fand. Zumindest posierte der Niederösterreicher auf „facebook“ im Kimono, hamsterte dafür zahlreiche Likes seiner Fans und noch mehr Sympathien bei seinen Anhängern im Pielachtal, die natürlich auch bei den Überseerennen mit ihrem Star mitfiebern. Digruber hat‘s heuer in in sechs der bisher sieben Weltcup-Slaloms in die Punkteränge geschafft. „Das nächste Ziel ist ein Platz auf dem Podium“, erklärt Digruber, „weit bin ich davon nicht mehr entfernt.“