Erstellt am 30. August 2016, 05:30

von Claus Stumpfer

Zickbauer im Pech. Wilhelmsburger erleidet im RTL Skibruch und verpasst im Super-G das Stockerl um eine Hundertstel — zweimal Vierter!

Ingrid Hirschhofer rast beim Super-G in der Schweiz zum fünften Platz. Im RTL schied die Fahrerin des ASKÖ Hainfeld aus.  |  privat

Bei herrlichem Sonnenschein und tollem Blick auf die Schweizer Bergwelt fand am Samstag am Marbachegg ein Weltcup-Riesentorlauf statt. Der Blick von Marc Zickbauer, der noch um den dritten Gesamtrang im Weltcup kämpft, verfinsterte sich aber nach dem ersten Durchgang. „Mir ist der Ski gebrochen“, erklärt sich so sein siebenter Platz nach Durchgang eins.

Mit neuem Ski und Wut im Bauch schaffte er dann noch den Sprung nach vor auf Rang vier. Der Weltcupführende Italiener Edoardo Frau siegte vor Lokalmatador Stefan Portmann und Hannes Angerer. Der Tscheche Jan Jarosek, mit dem Zickbauer noch um den dritten Weltcuprang kämpft, war nicht im Vorderfeld.

Der Rabensteiner Michael Krückel, der wie Zickbauer für BSV Voith fährt, landete auf dem zwölften Rang. Krückels Schwester Daniela, die sich zuletzt in Italien beim Rennen in Italien die Nase brach, musste auf einen Start in der Schweiz verzichten. Hainfelds Legende Ingrid Hirschhofer schied aus und Sascha Posch aus Traisen fehlte noch verletzungsbedingt.

Beim Super-G am Sonntag wurde Zickbauer erneut Vierter, diesmal fehlte ihm aber nur eine Hundertstel aufs Stockerl. Für das Weltcupfinale ab Mittwoch in Italien hat Zickbauer aber noch alle Chancen auf Stockerl in der Gesamtwertung zu rutschen. „Mir fehlen nur sieben Punkte“, gibt er sich optimistisch. Hirschhofer belegte im Super-G übrigens den fünften Platz.