Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:27

von Romeo Felsenreich

Sieg als Nervenprobe. Die Volleyballer der Sportunion St. Pölten rund um den Eschenauer Christian Karlin "zitterten" sich zum ersten Saisonsieg.

ST. PÖLTEN - HARTBERG 3:2. Der erste Sieg ist in der Tasche. Gegen Hartberg benötigte es aber einen Kraftakt, verrät Spielertrainer Manuel Leitgeb. „Unser Leistung war durchwachsen. Wir haben sehr nervös und verkrampft begonnen.“

Problematisch war vor allem das Aufspiel. Nachdem Libero Ratheyser zu Beginn diese Rolle übernahm, wechselte er sich nach zwei Sätzen mit Leitgeb ab. „Da ich im Angriff ohnehin auch noch so stark war, hat das schon gepasst“, meint der Spielertrainer.

Erst im dritten Satz fand man zur Normalform und ging neuerlich in Führung. Einige umstrittene Punkte im vierten Satz ließen die Gäste aber ausgleichen. Leitgeb: „Es wurde richtig hitzig und emotional.“ Im entscheidenden Satz behielt man aber die Nerven und gewann 15:13. Auf Seiten der Landeshauptstädter zählte der Eschenauer Christian Karlin einmal mehr zu den Stützen. Mit 16 Punkten pro Partie führt der Lilienfelder Volleyballer auch das Ranking der besten Scorer der 2. Bundesliga an. Verfolger Martin Postl (Hartberg) steuerte im Schnitt 13,5 Punkte bei.

ST. PÖLTEN DAMEN - SCHWECHAT 0:3. Keine Chance hatten die St. Pöltnerinnen im Cup gegen den Titelverteidiger aus der Braustadt. „Wir hatten einige Ausfälle, aber auch sonst waren wir das Tempo und die Aufschlagsqualität nicht gewöhnt“, erzählt Trainer Schrenk. So hatten die Union-Ladies der SVS nichts entgegen zu setzen und mussten sich glatt in drei Durchgängen geschlagen geben. Ein Lehrspiel für St. Pölten – aber sicherlich kein Dämpfer für die Meisterschaft. Dort sind die Schrenk-Schützlinge gut unterwegs. Und werden sich vom Cup nicht aus der Bahn werfen lassen.