Erstellt am 27. Januar 2016, 05:58

von Claus Stumpfer

An derselben Stelle. Klosterneuburgerin scheitert bei den Weltcupläufen im Boardercross in Deutschland zweimal im Viertelfinale. Das Wochenende im Deutschen Feldberg verlief für Maria Ramberger enttäuschend.

 |  NOEN, Markus Schiller

„Ich bin nicht wirklich mit der Strecke zu Recht gekommen — mal lief es besser, mal schlechter“, kommentierte die Klosterneuburgerin ihr zweimaliges Scheitern im Viertelfinale. „Noch dazu ist’s zweimal beim gleichen Kurselement passiert“, ärgert sie sich.

Dabei war die Rückkehr des Boardercorss-Weltcuptrosses zu unseren nördlichen Nachbarn nach zehn Jahren Pause perfekt organisiert. Und in den Qualifikationen zu den beiden Rennen zeigte Ramberger auch noch solide Fahrten. Mit den Rängen 11 und 15 war der Aufstieg in den Hauptbewerb kein Problem.

„Der Weltcup war zum ersten Mal in Feldberg zu Gast und Premieren sind schwierig, weil viele der Elemente von Lauf zu Lauf adaptiert werden müssen“, lobt die 29-Jährige aber die Strecke. Am Schluss war der Kurs gut zu fahren!“

Ungewöhnlich war, dass sich gleich sechs statt der üblichen vier Läuferinen bei den direkten Duellen auf der Strecke tummelten. Und das schien ihr nicht zu behagen. Im ersten Bewerb machte sie bereits nach zehn Sekunden einen Fahrfehler und vergab damit alle Chancen. Als Vierte ihres Laufs blieb ihr der Aufstieg ins Finale verwehrt. „Auf dem mit 31 Sekunden Fahrzeit extrem kurzen Kurs“, hatte man auch kaum Zeit aufzuholen“, bedeutete dies für Ramberger daher nur Rang 13.

Auch im zweiten Rennen am Sonntag wurde ihr dann dasselbe Element zum Verhängnis. Ramberger kam dabei sogar im Kampf um die erste Position zu Sturz. „Das war nicht wirklich mein Wochenende“, kommentierte sie.

Am Samstag steht nun für Ramberger das erste große Saisonhighlight am Programm. In Aspen (USA) ist sie bei den X-Games, der inoffiziellen WM der Extremsportler, am Start.