Erstellt am 10. Februar 2016, 05:53

von Markus Nurschinger

Erfolgserlebnis muss her. Markus Nurschinger über die vielen Niederlagen der Dukes

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Am 17. Jänner feierten die Dukes Klosterneuburg ihren letzten Sieg. Es war ein Heimsieg in der Meisterschaft gegen die Fürstenfeld Panthers. Das klingt zwar nicht nach einer langen sieglosen Zeit, doch seit dem Kapfenberg-Match verloren die Dukes insgesamt fünf Matches.

Drei Niederlagen im Alpe-Adria-Cup, sowie zwei Pleiten in der Liga. Besonders bitter die erneute Niederlage gegen den Tabellenletzten UBSC aus Graz. Die Niederlagen im Alpe-Adria-Cup schmerzen freilich weniger, da dort vor allem die jungen Spieler internationale Erfahrung sammeln sollen. Das dies durchaus Früchte trägt, zeigt unter anderem Timur Bas, der gegen Domzale erstmals Top-Scorer der Klosterneuburger war.

Doch wie lange geht die Niederlagenserie noch weiter? Nach Oberwart reist die Göttlicher-Truppe als klarer Außenseiter, gegen den Cup-Sieger wäre ein Erfolg eine riesige Überraschung. Spätestens beim nächsten Heimspiel am 19. Februar gegen Gmunden müssen die Dukes wieder einen Sieg einfahren, sonst drohen sie auch in der Tabelle abzurutschen. Aktuell liegen die Klosterneuburger auf dem sechsten Rang, allerdings punktegleich mit Kapfenberg, Traiskirchen und Wels. Da Wels auf dem achten Rang liegt, und Gmunden nur zwei Punkte dahinter auf dem neunten, könnte es bei einer Verlängerung der Niederlagenserie ein böses Erwachen geben.

Doch, wie die Serie durchbrechen? Ein Erfolgserlebnis muss her. Am vermutlich wertvollsten wäre dieses mit einem Sieg über den aktuellen Cup-Sieger. Jozo Rados kommt nach seiner Rückenverletzung wieder besser in die Mannschaft und auch Kapitän Curtis Bobb könnte am Donnerstag wieder mit dabei sein. Hinter Christoph Greimeister steht zwar noch ein Fragezeichen, doch wenn die Dukes beinahe komplett auftreten könnten, steht der Sensation nichts im Wege.