Erstellt am 15. Juni 2016, 05:40

von Claus Stumpfer

Im Team zum Erfolg. Sebastian Czerny und Niko Wihlidal zeigen bei der Sprintstaatsmeisterschaft Teamwork — beide holten Klassensiege.

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Die Spitzentriathleten des Bezirks, der Wolfsgrabener Niko Wihlidal und Purkersdorfs Sebatsian Czerny sind derzeit im Dauereinsatz. Am Samstag bestritten die beiden die österreichische Staatsmeisterschaft über die Sprintdistanz (0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km laufen) in Neufeld.

Wihlidal und Czerny stiegen gemeinsam aus dem Wasser und arbeiteten als Teamkollegen (Tri NÖ) auch auf der Radstrecke perfekt zusammen. „So schlossen wir immer mehr die Lücke zur Spitze“, zeigt sich Czerny vom Rennverlauf begeistert.

Kurz vor der zweiten Wechselzone schlossen Wihlidal und Czerny sogar auf die erste Verfolgergruppe auf, eine Vierergruppe war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits um rund eine Minute entflohen. Aber Czerny und Wihlidal steckten auch auf der Laufstrecke nicht auf und konnten sich am Ende in der Gesamtwertung die Ränge sieben (Czerny) und acht (Wihlidal) sichern.

Beide gewannen außerdem in ihren Altersklassen sogar die österreichischen Meistertitel, Czerny in der M24-29 und Wihlidal in der M35-39. Mit Simone Fürnkranz, welche sich ebenfalls den österreichischen Meistertitel in ihrer Klasse geholt hatte, sicherte sich das Dreiergespann vom Top-Team Tri Niederösterreich den österreichischen Vizemeistertitel im Mannschaftsbewerb.

Wihlidal ging auch am Sonntag in Neufeld an den Start, dann allerdings bei einem Bewerb über die etwas längere olympische Distanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Lauf). „Die liegt mir doch besser“, sprach Wihlidal und lieferte auch prompt den Beweis. Nach einer fulminanten Aufholjagd auf dem Rad und mit Laufbestzeit sicherte er sich den Gesamtsieg.

Czerny wiederum fand sein Glück beim „Eiserne Reblaus“-Triathlon in Unterstinkenbrunn, der eine Besonderheit aufwies. „Das war ein umgedrehter Triathlon, bei dem zuerst gelaufen, dann mit dem Rad gefahren und am Ende geschwommen wurde“, erklärt Czerny, der mit Lauf- und Radbestzeiten vorlegte. „Dann musste ich nur noch schauen, dass ich den Vorsprung halte und auf den letzten 500-Schwimmmetern nicht absaufe, was mir gelungen ist“, lacht er.