Erstellt am 05. Juli 2017, 02:43

von Claus Stumpfer

Obmann kontert hart. Thomas Unterhuber ging achten Klubmeisterschaftslauf des LCW zu schnell an, Werner Fürnkranz bekam die „zweite Luft“.

Leo Musil stürmte in der Mastersklasse aufs Stockerl.  |  NOEN, privat

Am Sonntag stand der achte Lauf zur Klubmeisterschaft des LC Wienerwaldsee am Programm. „Um 8.30 Uhr wurde im Wiener Prater bei angenehmen Temperaturen, einmal knapp unter 20 Grad, und leichtem Wind, der Halbmarathon in Angriff genommen“, war Klubobmann Werner Fürnkranz als Langstreckenspezialist mit der Laufauswahl richtig glücklich.

Etliche andere dürfte bei der Streckenlänge zum Ferienbeginn doch etwas der Schreck in die Glieder gefahren sein. Am Ende entscheiden sich aber alle sieben angereisten LCW-Mitglieder für die lange Strecke (3 Runden) die insgesamt nur 72 Sportler in Angriff nahmen. Deutlich mehr begnügten sich bei dem seit 2011 alljährlich von Karl Benesch perfekt organisierten Laufevent mit einer Runde (7 km).

Thomas Unterhuber vom hielt lange Zeit mit dem späteren Sieger Robert Glaser von den Klosterneuburger Road Runners mit. „Dann bin ich aber doch in den roten Bereich geraten und musste am Ende der zweiten Runde Tempo rausnehmen“, schildert er. So konnte ihm sein Teamkollege Werner Fürnkranz, der sich mit dem Triathleten Andreas Karall die Führungsarbeit in der Verfolgergruppe partnerschaftlich geteilt hatte, noch in der dritten Runde überholen und als Gesamtdritter einen unerwarteten Podestplatz erringen.

Alle anderen LCW´ler bewiesen Durchhaltevermögen und liefen beachtliche Zeiten für einen Sommer-Halbmarathon. Neben Unterhuber erreichten auch Leo Musil und Sophie Fürnkranz Stockerlplätze in ihren Altersklassen. „Ich bestritt vor 13 Jahren meinen letzten Halbmarathon und verdanke es Klubkollegin Julia Schönfelder, die mich die ganze Strecke begleitet hat, dass ich unter zwei Stunden laufen konnte“, war die Obmanngattin glücklich.