Erstellt am 23. März 2016, 05:34

von Claus Stumpfer

Nicht schnell genug. Vier Sekunden fehlten Klaus Hausleitner, um unter der magischen 9-Minute-Marke beim Eiffelturm-Lauf zu bleiben - Rang elf.

Völlig ausgepumpt . Der Mauerbacher Klaus Hausleitner hat die 1665 Stufen des Eiffelturms in 9:03,41 Minuten absolviert. G  |  NOEN, Christophe Guiard

Der Lauf auf den Eiffelturm "La Verticale de la Tour Eiffel" war für Klaus Hausleitner wieder etwas ganz Besonderes. Als einer von nur hundert Startern wurde der Mauerbacher von einer internationalen Expertenkommission ausgewählt und durfte bereits zum zweiten Mal an den Start dieses hochklassigen Rennens gehen.

„Mit der Erfahrung des letzten Jahres, fühlte ich mich gut gerüstet, allerdings musste ich ab der Hälfte des Rennens erkennen, dass das zuletzt verstärkte Training über die Kurz- und Mitteldistanz — in Ermangelung einer Trainingsmöglichkeit für mehr als 800 Stufen oder 150 Höhenmeter — meiner Form nicht zuträglich war“, klagte er.

Trotzdem war Hausleitner nach 865 von 1665 Stufen noch in Schlagdistanz zu den Topleuten, aber da hing dieses Schild ‚noch 800 Stufen“, erzählt er.

Das Ergebnis konnte sich mit 9:03,41 Minuten (12 Sekunden schneller als letztes Jahr) und Platz elf zwar sehen lassen, aber sein Ziel einer Top-10-Platzierung und unter neun Minuten zu bleiben, hat Hausleitner verpasst. Bester Österreicher wurde Jakob Mayer in 8:46,79 als Achter. Gewonnen hat wie im Vorjahr der Pole Piotr Lobodzinski (7:48,77) vor Christian Riedl und Mark Bourne.

„Schön für den Stiegenlaufsport, weil bei diesem Rennen wieder einige Berg- und Extremläufer am Start waren, die aber sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren, gegen die besten Stiegenläufer der Welt keine Chance hatten“, lacht Hausleitner, dessen Ziel es ist, auch für nächstes Jahr in Paris wieder dabei zu sein. „Dann aber um wirklich die neun Minuten zu knacken!“