Erstellt am 02. März 2016, 05:29

von Markus Nurschinger

Nichts läuft zusammen. Markus Nurschinger über die kriselnden Dukes.

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Wieder einmal war es eine lange andauernde Schwächephase, die den Klosterneuburgern den Sieg gegen dezimierte Güssinger kostete.

Im ersten Viertel sahen die zahlreichen Fans im Dukes-Castle eine auf beiden Seiten durchaus eher schwache Begegnung. 9:11 stand es nach dem ersten Durchgang. Und das nicht etwa weil die Defensive beider Teams in Hochform agierte. Nein, die Trefferquote, vor allem unter dem Korb, ließ die Anhänger beider Teams verzweifeln. Doch im zweiten Durchgang erfingen sich die Dukes und erarbeiteten sich mit ansehlichem Teambasketball eine 29:21-Pausenführung.

Doch dann war es zu Ende mit den Hoffnungen auf einen Sieg gegen den Tabellenführer. Nichts funktionierte mehr bei den Klosterneuburgern. Immer wieder wählte man den falschen Wurf, verzettelte sich in Einzelaktionen. Güssing hingegen trat trotz, oder vermutlich gerade wegen der schwierigen Situation im Team geschlossen auf und zeigte den Dukes, wie man es spielen muss. Acht Punkte der Dukes standen nach dem dritten Viertel 22 Punkte der Gäste gegenüber. So kann man auch gegen einen angeschlagenen Meister nicht gewinnen. Im Schlussabschnitt verwalteten die Knights ihren Vorsprung, aufgeputscht von fanatischen Fans gekonnt und siegten letztlich mehr als verdient.

Mit einer ähnlichen Leistung ist wohl auch gegen die kommenden Gegner BC Vienna und Fürstenfeld nichts zu gewinnen. Doch die Klosterneuburger müssen im Kampf um die Play-offs aufpassen. Denn aktuell liegen die Babenberger nur mehr zwei Punkte vor den Swans aus Gmunden.

Wenn die Dukes weiterhin Schwächephasen wie gegen Güssing in ihr Spiel ‚einbauen‘, dann könnten die Play-offs seit langer Zeit wieder ohne den Rekordmeister stattfinden. Neun Spiele haben die Dukes noch, eins davon bei den Swans.