Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:27

von Daniel Wertheim

Präsident Konsel gibt kein Comeback. Bei der SG Klosterneuburg fallen zwei der drei Goalies aus. „Panther“ Michi Konsel gibt dennoch kein Comeback. Die größte Sorge von SGK-Coach Mario Handl derzeit: die Torhüterposition.

 |  NOEN, Wolfgang Wallner

In Sierndorf holte sich Einser-Keeper Lukas Böck eine Rote ab, dann musste er ein zweites Spiel wegen einer Fußverletzung pausieren. Sein Ersatz, Thomas Pils, fiel dann wegen einer Oberschenkelzerrung aus. Eigentlich war Böck vor dem Gablitz-Spiel wieder fit, ehe er sich im Abschlusstraining eine Schulterverletzung zuzog und nun wohl mehrere Wochen ausfällt.

Gegen Gablitz hütete deshalb der 18-jährige Andi Obermüller das Gehäuse, musste aber vier Mal hinter sich greifen. Ob es Schicksal war, dass ausgerechnet in dieser Partie Olympique-Präsident Michael Konsel auf der Tribüne saß?

Vor dem Spiel scherzte er noch: „Notfalls zieh ich mir nochmals die Handschuhe an.“ Doch nach der Partie gibt er den Comeback-Spekulationen einen Korb: „Das war nur ein Scherz, ich habe meine Karriere schon lang beendet. Da müsste schon Rapid oder Roma anklopfen, aber selbst da bleibe ich wohl dabei“, lacht er. Auf die Leistung seines Teams angesprochen, reagierte Konsel positiv: „Offensiv ganz gut, es war mit ein paar Abstrichen überhaupt ein rassiges Spiel, da sind einige gute Kicker drin“, konstatierte er. Und erinnerte sich an seine ersten Spiele in der Kampfmannschaft: „Das war mit 15, 16 im Reichsbund beim FC Kritzendorf. Damals habe ich in der Reserve im Sturm und dann bei der ersten im Tor gespielt, bevor ich mit 19 zur Vienna kam“, erzählt er.

„Gut, dass die Jungs Last- Minute noch gewonnen haben, sonst hätte ich die Siegprämie wieder mit heim nehmen können“, sprach er 20 selbst gelesene Ribisel-Nektar-Flaschen an, die er anschließend statt dem obligaten Siegerbier in die Kabine stellte.