Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:32

von Claus Stumpfer

Zurück am Schnee. Maria Ramberger hat nach der Verletzung Ende letzter Saison im Schweizer Saas-Fee wieder auf ihr Element zurückgefunden.

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In Saas-Fee in der Schweiz setzte die Klosterneuburger Snowboardcrosserin Maria Ramberger ihre ersten Schwünge nach ihrer Verletzungspause in den Schnee. „Es war ein richtig gutes Gefühl, sich wieder auf Schnee zu bewegen. Der erste Block besteht zwar noch aus viel Techniktraining. Ich hatte während der gesamten Woche keinerlei Schmerzen im Knie, auch nicht bei größeren Sprüngen“, erklärt Ramberger die sich am Saisonende am Seitenband verletzte.

Mit diesen Ergebnissen kann Ramberger damit problemlos in die letzten Vorbereitungen auf die kommende Wintersaison starten. Bis zum Weltcupauftakt im Montafon sind es noch zwei Monate. Nach ausgestandener Verletzung ist die 28-Jährige so spät wie noch nie in das Schneetraining eingestiegen.

„Normalerweise trainiere ich schon vor den ersten ÖSV-Lehrgängen auf irgendwelchen Gletschern“, hat sie in diesem Jahr aber ganz bewusst darauf verzichtet, um die Verletzung so gut wie möglich auszuheilen. „Aber jetzt bin ich wieder in meinem Element Schnee und der Winter kann kommen“, ist Ramberger voller Zuversicht heuer auch wieder Spitzenergebnisse im Weltcup erzielen zu können. 

In den nächsten Wochen wird sich Ramberger gemeinsam mit ihren Teamkollegen vom österreichischen Nationalteam langsam wieder an die Boardercrosskurse herantasten. „Wir werden uns wie üblich nach der Reihe verschiedene Sektionen vornehmen und auf diesen trainieren, ehe wir gegen Ende der Teamcamps dann auf den kompletten Kursen zu fahren beginnen“, beschreibt Ramberger die Vorgangsweise beim behutsamen Formaufbau.