Erstellt am 02. März 2016, 05:54

von Raimund Novak

Auf Tuchfühlung mit den Elefanten. Nach der Sichtung von Wildtieren wird der Blick auf Kapstadt gerichtet.

Das Bild der Woche im Landesinneren von Botswana: Michael Strasser und sein Team hätten dem Hinweisschild mehr Beachtung schenken sollen: Ohne Allradantrieb hinterließen die Reisenden eine lange Spur im afrikanischen Dschungel, dann blieben sie mit dem Fahrzeug stecken.  |  NOEN, Foto: cairo2cape

„Das monotone Essen, die viel zu kurzen Nächte im Auto und die Schmerzen am Gesäß kosten täglich eine große Überwindung, um mich wieder auf das Bike zu setzen“, wird Radprofi Michael Strasser demnächst die 10.000km-Grenze packen und die letzten Teilstrecken in Südafrika zurücklegen.

Zuvor war die Gruppe in Botswana mit heftigen Regenfällen konfrontiert und blieb außerdem mit dem Fahrzeug im Matsch stecken. Eine Nacht verbrachten sie, trotz Warnungen, im Bus. „Ein Teilnehmer der letzten Rekordtour nahm Kontakt mit Michael auf und warnte das Team vor der Übernachtung im Freien, da in diesem Land gefährliche Tiere angelockt werden könnten. Sie haben es dann aber trotzdem, ohne eine Feuerstelle einzurichten, gewagt“, berichtete Pressesprecher Christoph Schnitter.

Die Nacht hatte der Trautmannsdorfer und seine beiden Begleiter (Ärztin und Fotograf) überstanden. Die Sichtung eines Elefanten auf der Fahrt durch die Nationalparks hatte die Strapazen für kurze Zeit vergessen lassen. Am Sonntag möchte der 32-Jährige Extremsportler das Kap der guten Hoffnung, südlich von Kapstadt, erreichen.