Erstellt am 08. März 2016, 06:09

Aus gegen Hongkong, Akademie gerettet?. Werner Schlager punktete als einziger Österreicher im Achtelfinale. Steigt chinesischer Investor bei Schlager-Akadmie ein?

Werner Schlager  |  NOEN, HELMUT FOHRINGER / APA / picture

Bei der Tischtennis-Team-WM in Kuala Lumpur musste Werner Schlager gegen Taiwan zusehen. Seine Kollegen Chen Weixing, Robert Gardos und Stefan Fegerl schafften aber den Achtelfinal-Einzug. Auch im abschließenden Spiel gegen Weltmacht China musste Schlager, der früher wegen seiner exzellenten Bilanz gegen chinesische Spieler auch den Spitznamen „Chinesenschreck“ erhielt, mit der Zuschauerrolle vorliebnehmen..

Im Achtelfinale gegen Hongkong war der 43-jährige Wiener Neustädter aber wieder dabei. Schlager holte in seiner Partie zwar einen 3:1-Sieg, am Ende musste sich Österreich den Asiaten aber mit 3:1 geschlagen geben. Schlager zeigte sich über seine persönliche WM-Bilanz zufrieden: „Aber auch die gesamte Mannschaft hat sich hier gut verkauft. Wir haben die extrem schwierige Gruppe überstanden, und gegen Hongkong zu verlieren ist keine Schande.“

„Der Sanierungsplan ist vom Tisch“

In der Heimat sorgte während der WM die Werner Schlager-Akademie für Schlagzeilen. Ein chinesischer Investor soll als Retter ante portas stehen. Im Dezember 2015 war ein Insolvenzantrag gestellt worden. – und zwar von Geschäftsführer Martin Sörös, der neben Schlager 50 Prozent-Gesellschafter der Akademie ist. „Der Sanierungsplan ist vom Tisch“, sagte Masseverwalterin Katharina Kolland-Twaroch zur APA.

Als Alleineigentümer will der chinesische Investor durchstarten. „Der Fortbestand der Werner Schlager Academy konnte gesichert werden“, so Kolland-Twaroch. In einer Aussendung teilte die WSA mit, dass die Auffanggesellschaft die Akademie „ohne Betriebsunterbrechung übernehmen und unter Betonung der internationalen Ausrichtung weiterführen und ausbauen“ wolle.