Erstellt am 10. Februar 2016, 05:18

von Raimund Novak

Eisbären verpassen das obere Playoff. Mit der höchsten Niederlage in der Fremde platzten Trautmannsdorfs Träume einer Top 3-Platzierung.

Er wirkt geknickt: Eisbären-Spieler Philipp Maurer und sein Team erlitten eine Schlappe.  |  NOEN, Foto: Novak

„Wir haben gerade einmal zwei Linien stellen können, sogar ich musste wieder auf das Eis“, berichtete Eisbären-Obmann Thomas Kremser vom ersatzgeschwächten Antritt bei den Stormy Storks Rust. Die Trautmannsdorfer mussten auf Stammspieler wie Daniel Galik, Werner Schnitzer und Johann Salawetz verzichten.

Bis zu Beginn des dritten Drittels hielten die Gäste die Partie noch offen, auch dank Peter Schneider, der in dieser Partie alle vier Tore der Eisbären schoss und mit dem Treffer zum 1:1 und dem Anschlusstor zum 2:3 die Hoffnung auf ein positives Ergebnis noch aufrecht hielt. Innerhalb von acht Minuten erzielten die Storks jedoch vier Treffer. „Dann sind wir eingegangen“, erinnerte sich Kremser an den Knackpunkt der Partie. Am Ende verloren die Trautmannsdorfer mit 4:11.

Das obere Playoff ist damit dahin, da Stockerau jenen Gegner zuvor mit 5:4 bezwang. Dabei wurden auch Spieler aus der obersten Spielklasse eingesetzt. Die Eisbären rechneten mit einer Strafe aber: „Ein Team darf zu Beginn der Saison acht Spieler melden, die in beiden Ligen startberechtigt sind. Diese Regelung hatten wir im Vorfeld falsch interpretiert und sollte bei der nächsten Verbandssitzung auch angesprochen und diskutiert werden“, meinte der Eisbären-Chef.

„Prinzipiell können wir stolz auf diese Leistung sein, aber zumindest als Vierter sollten wir die Liga schon abschließen“, spricht Kremser die bevorstehenden Duelle mit St. Pölten im unteren Playoff an (Siehe Infobox rechts).